Zeit für Herbst

Das Neunte Monat des Jahres ist Reifezeit, Erntedank, bedanken für das, was man geschafft hat. Die Zweite „Tag und Nacht Gleiche“ steht bevor. Jetzt wo uns das Tageslicht wieder subtrahiert wird, gehn wir alles wieder ruhiger an. Ein Leben lang an sich „arbeiten“, der schwierigste Job, weil Veränderungen so, oft nicht geplant sind. Beruflich weiterkommen, aber persönlich „stehenbleiben“, da steht man irgendwann vorm Abgrund.

und Träume werden nicht weniger

Veränderung ist keine Gefahr

Sondern Chance, obwohl mein Kopf und Bauch, auch erst was anderes vermitteln. Dabei sollte man sich über Wandel freuen, besonders, über die daraus entstehenden Erfahrungen. Seit ich weiß, dass Schwarz nicht schlank macht, trage ich jede Farbe mit Selbstverständlichkeit.
Noch drei Monate, dann ist dieses Jahr auch rum. Was hab ich mir alles vorgenommen. Zum X-ten mal Jonglieren lernen, mein Englisch verbessern, weil der „Dienstag“ und der „Donnerstag“, immer noch nicht sitzen. Wieder von vorn anfangen, wozu? Weils mir Spaß macht und weil ichs will. Darum werd ich weiterhin die ausgstopften Socken in die Hände nehmen und irgendwann, werden die zwei Tag in englisch auch noch sitzen.

Verstehen wir alles?

Es sind die kleinen Dinge

Die Schwung in den Alltag bringen, nicht gleich Jobwechsel, Trennung oder Umzug, warum so dramatisch? „Das erlern ich nicht mehr“ – ist definitiv kein Satz aus meinem Wortschatz. Wissen und Können erweitern dauert zwar schon etwas länger, dennoch kann man einiges schaffen. Um Neues zu beginnen, brauch ich kein Silvester, einen Montag oder den Frühling. Den „goldenen Herbst“ zelebrier ich regelrecht. Die zwanzig Grad Tage noch geniessen, den Nebel am Morgen um mir Klarheit zu verschaffen. Der Dunst, der sich auch im Hirn wieder breit macht.

Attersee in Burgau

Herbstmenschen leben länger*

Vielleicht auch darum, weil sie nicht immer gleich auf „Hundert“ sind. Ab und zu mal einen „KICK“ am Holzweg holen, wo man feststellen wird, auf dem befinden sich gscheite Leut auch manchmal 😉
„Auf sich selbst hören zu können, ist eine Vorbedingung dafür, dass man auf andere hören kann; bei sich selbst zu Hause zu sein ist die notwendige Voraussetzung, damit man sich zu anderen in Beziehung setzen kann.“
Erich Fromm

Photo by Felix Mittermeier on Pexels.com

*Sogar ein halbes Jahr länger. Das ist das Ergebnis einer Studie des Rostocker Max-Planck-Instituts für Demographische Forschung, in der Gabriele Doblhammer-Reiter und James Vaupel die Sterbedaten von mehr als einer Million Menschen ausgewertet haben.



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