An Schritt viere, zwa Schritt zruck

Das Hirn liebt Neues und unser Ego will bewundert werden. Eitelkeit, die übertriebene Sorge um Schönheit und geistige Vollkommenheit. Wobei mir Letzteres, erstrebenswerter scheint. Wissensdurst und Neugier kann einem aber da oft zum Verhängnis werden, besonders am PC! Warum? Nachrichten sollte man halt nur von guten „persönlichen“ Freunden öffnen, sonst kann das passieren! Ich sitze vorm Laptop und schwupp, geht das Fenster vom Messenger auf:
Hallo Ingrid – bist Du das auf dem Video?“
Hä, was für ein Video? Wieso, wer, was, wann und warum?

Ein gemütlicher Abend mit Freundin und Weinbegleitung

Fachsimpeln und nebenbei Chaos im Kopf: Mich hat doch keiner gefilmt, oder? Hilfe! Sch.. Cloud! Lieber anklicken und gucken, ob ich das wirklich bin. Ich Trottel! Sofort den PC runterfahren, vielleicht bleibt der Virus in der Leitung stecken? Leider tut das ein Virus nicht, denn, ein Trojaner ist schneller als der Schall. Vielleicht hab ich Glück? Am nächsten Morgen, Laptop eingeschaltet, alles „normal“: Gottseidank.
Dann, am Abend aber, rasseln die ersten SMS und Anrufe rein. Alle Freunde auf Facebook hatten diese Nachricht bekommen und eine meiner Liebsten, leider AUCH geöffnet.

Sperre meiner Seiten!

Der Gedanke ans aufhören taucht auf. So viel Einsatz, Arbeit und Zeit, so viele Ideen, alles FUTSCH?
Also abwarten (für mich, Höchststrafe) und Unterstützung beim Universum bestellen. Grausam, wenn am PC nix passiert, muss man wieder selber denken und braucht dabei, Nerven wie Drahtseile. Der Support lässt sich Zeit. Endlich, nach einer Woche, gefühlte vier, wieder Zugriff.

Doch mehr als ein Hobby

Der PC nicht nur Zeitvertreib bei Schlechtwetter und geduldiger Part, bei immer wiederkehrenden Problemen. Es stimmt also:
Jeder ist klug, der eine vorher, der andere nachher und der beste Computer sitzt immer noch zwischen den Ohren 🙂
Was lerne ich daraus? Nix öffnen, wenn ich mir nicht 100%ig sicher bin und die Neugierde am PC im Zaume halten. Ansonsten die „geistige Unterstützung“ genießen, ein Loblied auf den „Diener“ samt Server singen und mich weiterhin
unbeschwert und gemütlich online Shoppen 🙂 Halleluja

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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