An Schritt viere, zwa Schritt zruck

Unser Gehirn liebt Neues und unser Ego will bewundert werden. Wie funktioniert das? Ganz einfach, für´s Hirn, neue Abläufe die Spaß machen, und für unser Ego Bewunderung, Komplimente und zuletzt sich selber auf Fotos oder Filmen sehn. Das einem so etwas manchmal zum Verhängnis werden kann, habe ich am eigenen Leibe erfahren. Ja sicher, ich bin auch a biss´l eitel.

 

 

 

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Mit der Eitelkeit

ist das so ein Ding, laut Wikipedia, die übertriebene Sorge um die eigene körperliche Schönheit, oder die geistige Vollkommenheit, wobei Letzeres sicher erstrebenswerter ist. Es bedeutet auch Vergänglichkeit. Denn nichts bleibt so wie es ist. Umgehen mit Veränderung ist für manche wie ein kleiner Tod. Ich, ich aber liebe Veränderungen, ich hasse Stagnation! Leider kommt mir meine Ungeduld, die sich im Laufe der Jahre noch verstärkt hat, immer wieder in die Quere. Darum merket auf:
Alle Eigenschaften verstärken sich mit dem Alter. Eh scho wissen „Alle Sinne nehmen ab, nur der Starrsinn nimmt zu“.

Wien mit YvonneI

Ein Beispiel

Im Social Network achte ich sehr darauf, das ich die Menschen persönlich kenne, von denen ich Nachrichten öffne. Es war früher Abend, Besuch von meiner Freundin, ein, zwei Gläser Wein, fachsimpeln am Laptop, und schwupp, geht der Messenger auf. Nun war es denn so, das ich eine Nachricht von einer guten Bekannten bekam, und ich wissen wollte, wo bin i denn scho drauf? OOOOOOOHHHHHH mein Gott, ich auf einer Porno Seite, Anweisung befolgt und ich habe mich nochmal angemeldet. SCHANDE ÜBER MICH, ICH TROTTEL, ES WAR ZU SPÄT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kartonspruch

Der nächste Morgen

ließ mich mit gemischten Gefühlen an den PC setzen. Alles funktionierte ganz normal. Gott sei dank. Aber am Abend dann, da rasselten die SMS und Anrufe herein. An Alle meine Freunde wurde diese Nachricht verschickt, eine meiner Liebsten hat´s dann auch erwischt, weil sie eben dachte von mir.
Folge: Sperre auf eine meiner Seiten, die ich zur Zeit nicht bearbeiten kann. Schock und der leise Gedanke ans Aufgeben schon wieder da. So viel Einsatz, so viel Arbeit, so viele Ideen, so viele Gedanken. Alles umsonst?
Vielleicht doch noch ein paar Tage verstreichen lassen, beim Universum bestellen und dran bleiben. Mein Lieblings Buch in die Hand nehmen und daran denken warum ich das Alles angefangen habe.
Buchtipp: Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will – Barbara Sher

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