Sex over fifty?

Ab diesem Alter, sorgt er bei manchen Frauen der Gedanke daran, schon für Brechreiz. Schade, dabei könnten sich ihre Gesichtszüge und Nerven eventuell entspannen. Meine Schwester, damals in „Bobby“ verliebt, einer, der viel philosophierte und seufzte: „Fünfzig, so alt will i gar net werden, weil, do kreut a ma eh nimma auf.“ Jetzt müsste er Ende Fünfzig sein und ich würde gerne wissen, ob sein „Baum“ noch steht. Umsonst kam die Nachbarin, wahrscheinlich auch nicht zu dieser Meinung: „Da Fuffzga is a Schlag aufs Hosntiarl“. Vielleicht nur bei ihr?

Der Kurztrip nach Kärnten war´s

Als ich meinen Fünfziger feierte, frisch geschieden, sah ich mich nur mehr Zeitschriften lesend, in der Ecke des Cafés sitzen. Aber, nix da: „Hurtig Speckwurscht!“ Mit „allem“ abgeschlossen, bescherte mir das Universum doch noch einen „Sexer“. So ein Erlebnis pusht wahrlich und zeigt: „Du bist noch im Rennen“. Das Abenteuer spüren andere förmlich in der strahlenden Aura. Das sollte man schätzen, denn Wiederholungen in dem Alter, sind selten. Schließlich isst das Auge mit, auch wenn die Männer die´s abstreiten.

Doch nicht das letzte Mal

„Immer wenn man denkt, es wird nix mehr“ – kommt der Zufall mit einem „Fünfer mit Zusatzzahl“ daher. Unorthodoxer Humor, charmant wie ein halber Meter Feldweg und leicht untergroß. Seine Definition von Größe bei Frauen: „Im liegn is wurscht“. Aufs „Wesentliche“ reduziert, hat es doch ab und an, einen schalen Nachgeschmack. Wenn Intelligenz und Spaß überwiegt, warum sollt ich mich zweimal strafen? Sollte es wirklich mal das letzte Mal gewesen sein, weiß ich zumindest: Erfüllter Sex und Liebe, enden nicht mit oder durch eine Zahl.

Dies gaukeln uns die Medien vor

Frauen über Fünfzig sind die neuen Vierziger. Retuschiert in sanftem Licht, machen wenige, am Platz der Realität noch eine „gute Figur“. Wie bei mir, im Outfit halte ich dies Versprechen, doch der Sommer bringt es an den Tag. Nackt vorm Spiegel, danke ich Gotte meiner Kurzsichtigkeit und freu mich des Lebens. Sex bei Tageslicht, hat sich selbstverständlich auf ein Minimum reduziert und wenn, Jalousien sei Dank. Ich bin froh und glücklich, dass ich alles noch fühlen, spüren und erleben kann.
Die Leichtigkeit des Sein´s genießen, wenn ich so da lieg und mir ein „Danke Gott“ über die Lippen kommt. Manchmal ist auch zu hören: „Du brauchst mir nicht zweimal danken“

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