wenn man sich nicht darum kümmert“ – meinte Harry S. Truman. Da steckt viel Weisheit drin. Gibt es im Leben do Momente, wo es besser ist: Abzuwarten, Auszusitzen und Nichtstun, aber nur strategisch! Ergo:
„Ein Hoch auf das Nichtstun – wenn es Sinn macht“
Etwa beim geplatzten Traumjob
Vor Jahren hatte sich Provinzmadame für einen Job beworben, von dem sie dachte, es sei ihre Traumfirma und eine Traumposition. Doch leider war nach dem Vorstellungsgespräch – Funkstille. Ihr erster Impuls: Nachhaken. Das tat sie dann doch nicht, intuitiv. Zwei Wochen später: Der Anruf. Sie hatte die Stelle! Es hatte intern nur etwas länger gebraucht. Wäre sie zu drängend gewesen, hätte sie den guten Eindruck vielleicht zerstört. Manchmal ist abwarten doch kraftvoller als Drängen.
Oder beim Streit mit dem Partner
Wo aus einer Lappalie, ein Drama wurde. Früher hätte sie nachgerufen oder SMS geschrieben, sich erklärt. Heute: Wartet sie ab. Atme. Lässt ein paar Tage verstreichen, denn meist kommt dann die Nachricht:
„Es tut mir leid.“
Die Zeit hatte die Wogen geglättet. Hätte sie sofort zurückgeschossen, wäre es wahrscheinlich wieder eskaliert. Manchmal klärt sich auch was – ohne Aktion.
Beispiel drei: Der Körper sagt nein – und der Kopf ignoriert’s
Total überarbeitet, will man „nur noch schnell“ ein Projekt abschließen. Der Körper meint aber Stopp und schickt schon Magenprobleme und Müdigkeit. Man macht trotzdem weiter, bis es komplett ansteht.
Dann kommt der Zeitpunkt, wo man „nichts mehr tun“ kann – eine Woche, fast zwei. Nur ruhen, offline gehen, lesen, schlafen.
Doch danach kommt: Klarheit. Energie. Neue Ideen. Das war ja kein Aufgeben – das war Auftanken.
Zwischen Zen und Zauderei
Strategisches Nichtstun hat nichts mit Aufschieberitis zu tun!
Was Prokastinierer machen, ist nicht strategisch, sondern Selbstsabotage und kein gesunder Abstand, sondern Vermeidung. Und die kostet echt viel Zeit, Chancen und früher oder später: Selbstachtung.
Prokrastinierer, Aufschieber und Weggucker, halten nämlich immer still. Machen auf „nix hören, nix sehen, nix reden“, weil ihre innere Stimme ständig flüstert: „Das kannst du nicht – misch dich nicht ein, sonst bist du die Dumme“ oder beruhigen sich mit:
„Jetzt dauert das schon so lange, jetzt is eh schon wurscht.“
Ist das Angst nun vor Blamage oder Bequemlichkeit?
„Ob es so oder so, oder anders kommt, es kommt sowieso nie so, wie man es gerne hätt“. Doch, meint Provinzmadame!!
Wer wirklich Veränderung will, muss sich bewegen
Wenn der innere Groll anfängt zu wachsen, und man permanent weniger fühlt, ist Stillstand gefährlich. Da sollte es heißen: „JETZT“ – Nicht morgen. Nicht „wenn ich mehr Zeit habe“ und – Nicht „wenn die Kinder größer sind“.
Hilfe kommt hier vom Power-Duo: Zuversicht und Entscheidungsfreude!
Zuversicht heißt: Ich glaube daran, dass es gut wird und
Entscheidungsfreude: Ich handle, auch wenn ich nicht weiß, wie es ausgeht. Diese Eigenschaften – sind der Grund für Veränderung und die kann man trainieren.
Und zwar: Indem man sich nicht mehr von Angst oder Ungewissheit lähmen lässt, sondern genau deswegen losmarschiert.
Menschen die diese Eigenschaften besitzen, zögern nicht lange und sind daher in der Lage, auch in ungewissen Situationen – die richtigen Schritte und Verantwortung zu übernehmen. Sie haben einfach mehr Selbstvertrauen und mehr Mut als die anderen.
Das wirkt Wunder: Die Zentimeter-Methode
Ob privat, beruflich oder allen anderen Herausforderungen im Leben. Selbstvertrauen kann man lernen und weiterentwickeln, indem man sich neuen Situationen stellt. Erfahrungen sammelt und sich nicht entmutigen lässt. Eine große Hilfe, die Provinzmadame zum Handeln brachte, war der „Zentimeter“.
Probier´s aus und schau was mit dir passiert:
Egal ob es ein Maßband von IKEA oder einem Baumarkt ist. Nimm eine Schere und schneide es bei 80cm ab. Das entspricht der ungefähren Lebenserwartung. Dann schneidest du das Band da ab, in welchem Alter du gerade hast.
Der übrig gebliebene kleine Streifen, sind deine noch zu erwartende Lebenszeit.
Für dieses kleine Stück, sollte sich eine Veränderung zum Besseren lohnen! Wer also bis hier noch gezweifelt hat – den wird dieses kleine Experiment garantiert ins TUN bringen.


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