Es ist erstaunlich, was man alles erreichen kann,

wenn man sich nicht darum kümmert (Harry S. Truman)? Ist das die Lösung? Denn, ob es so, oder so, oder anders kommt, es kommt sowieso nie so, wie man es gerne hätt. Will man eine Veränderung, ist abwarten keine gute Strategie. Wer etwas bewegen will, muss sich bewegen, zumindest einen Anstoß geben, um eine Reaktion hervor zu rufen.
Warterraum

Abwarten ist etwas für diejenigen

die sowieso nix verändern wollen. Ich aber, will Bewegung, und die, ständig. Wo kämen wir hin, oder wo wären wir, wenn keiner mehr Veränderung will? Veränderung gehört zu einem bewegten Leben. Etwas bewirken, weiter kommen, weiter gehen als Andere, das ist Fortschritt. Das bedeutet auch, sich etwas zu trauen. Veränderung ist immer möglich, warum haben dann manche so wenig Mut? Ist es die Angst vor Blamage? Oder ist es die Bequemlichkeit? Ich glaube Beides. Sollen die Anderen halt machen, ich warte ab, ist die Strategie. Man findet diese menschlichen Wesen auch unter den Prokratonisten, die Aufschieber oder Weggucker. Sie haben einen großen inneren Kritiker, und der sagt: „Das schaffst du sowieso nicht, lass die Anderen nur machen“.

Geschlossene Augen

Es ist auch ein Charakterzug

Wegschauen und abwarten, bis sich alles von selber regelt, ist genau die Lebenseinstellung, die Unzufriedenheit aufkommen lässt. Ob beruflich oder privat. Wozu noch, sagen sich die meisten, jetzt bin ich schon so lange da, jetzt is es auch schon wurscht. NEIN! Es ist nie wurscht! Immer wieder, nehm ich gerne das Zentimeter Beispiel.
Maßband

Nimm ein IKEA Maßband und schneide es bei ca. 80cm ab. Das entspricht der ungefähren heutigen Lebenserwartung. Bist du fünfzig, dann reiße das Band da ab. Jetzt schau dir die dreißig Zentimeter gut an. Lohnen sich die, für Veränderung?

Bewegend-begeisternd rate ich, es nicht wie Karl Valentin zu halten:
Mögen hätt i schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut. (oder doch ;-))

One comment

  • Vom Grundsatz her, hast du natürlich vollkommen recht. Und davon ausgehend, das alle nur das Gute wollen, sowieso. Wenn wir aber einmal den Menschen und seine…. nennen wir es mal Triebe ansehen. Wie weit hat es uns dann wirklich gebracht in dieser Welt, dieses immer weiter und aktiv??
    Da stellt sich die Frage, immer natürlich Situationsabhängig und ganz individuell betrachtet – ist manchmal nichts tun nicht doch besser?
    Aber wie immer, liegt die Wahrheit sicher in der Mitte. 🙂
    Moin aus dem Norden und munter bleiben!
    Luke

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