Mit seinen Schwächen leben heißt, mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Provinzmadame ist keine „Trittbrettfahrerin“, sondern denkt und handelt selber, um in der Menge nicht unterzugehen. Sie ist so, wie sie sein will und möchte daher nicht über sich bestimmen lassen.
Dazu gehört aber Courage, denn schwierig wird´s immer dann, wenn ein anderer das Kommando übernehmen will und meint:
Das darfst du nicht tun Fisch!
Mag sein, das manche Frauen das mögen, Provinzmadame, nicht!
Sie kann ihre Schwachstellen akzeptieren, denn, ihr wahres „ICH“, die Seele, ist was es ist: Unbeschwert und optimistisch.
Provinzmadame wollte nicht ihr Leben lang um Authentizität kämpfen. Dabei ist es doch traurig, dass viele ihr Leben erst leben können, wenn der Partner verstorben ist oder eine Trennung erfolgte.
Niemandem unterwerfen, schon gar nicht der Mode
Kritik macht sie da nicht angepasster, sondern hält sie mittlerweile aus. Sollte sie wieder mal diesen Satz hören: „In deinem Alter“– stört sie das nicht, den bekommen sowieso viele bunte Vögel zu hören. Autark hat auch nichts mit Alter, Stolz oder Eitelkeit zu tun, sondern damit, dass man sich keine Gedanken darüber macht, ob es anderen gefällt.
Aussprechen, was einem auf der Zunge liegt und den Mut haben, sogar einem Vorgesetzten, mal das Stoppschild hinzuhalten. Niemand kann alles, nur das, was man macht, sollte man gut können.
Ein gefälliges Zitat dazu: „Die Fähigkeit, das Wort NEIN auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit“ – Nicolas Chamfort
Mit den Schwachstellen anfreunden
Das fällt Provinzmadame nicht leicht, darum tut es ihr weh, wenn Menschen die ihr am nächsten stehen, nicht an sie glauben.
Wenn die Familie schon Zweifel hegt, muss das ja nicht bedeuten, dass Träume und Ziele unerreichbar sind.
Das Komische dabei, dass gerade die, die wir am besten kennen, auch von Ängsten oder Unsicherheiten geplagt werden und das beeinflusst die Perspektive.
Wahrscheinlich sollten wir die Skepsis der Familie mal als Antrieb nützen und beweisen, dass man in der Lage ist, das Unmögliche, möglich zu machen. Die Ergebnisse sprechen lassen, dann werden sich die Meinungen schon ändern. Motto: Glaub an dich, auch wenn es die anderen nicht tun.
Selbstvertrauen und Entschlossenheit
Immer noch gute Argumente, immerhin sind wir der Maschinist unserer Zukunft, auch wenn es manchmal schwer ist.
Der Weg zu unseren Träumen ist nun mal unsere Ausdauer und Überzeugung.
(Ha – Daran sollte Provinzmadame aber auch arbeiten)
Wie ist es bei Dir? Glaubt deine Familie an dich?
„Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht. Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht“ – Goethe


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