F wie Freiheit oder der Freitag

Freiheit bedeutet ja, tun und entscheiden können, wie und was man will. Es soll aber Menschen geben, die überfordert sind, wenn sie die Möglichkeiten haben.  Ja sie sind sogar froh, wenn Andere dies für sie tun. Selbst wenn es sich nur um Eissorten handelt, wäre es für sie unverzeihlich, wenn es nicht die „Richtige“ Sorte ist. Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn ich mich für das „Falsche“ Kugerl entscheide? Es könnte mir nicht schmecken, na und? Das sind genau zwei Minuten, dann ist das Kugerl weg, oder ich verschenke es. So!

Wir müssen täglich

zig Tausende, ja, zig Tausende Male entscheiden. Ihr könnt gerne Stricherl machen.Wenn ich nie gelernt habe, eine Wahl zu treffen, Für und Wider abwägen, dann ist das ein Leben in Zweifel. Fehlentscheidungen bringen Erfahrung, darum mag ich das Wort „Fehler“ auch nicht. Ich habe in meinem Leben schon viele Entscheidungen getroffen und habe die negativen einfach in meinem schwarzen Büchlein unter „abgehakt“ gelassen.
verzweifelte Frau

Nichts ist schlimmer

als seine Entscheidungen zu bereuen oder gar aufzuschreiben, weil es besser gewesen wäre eine andere zu treffen. Nur um ja nicht zu vergessen und womöglich das selbe Dilemma noch einmal zu erleben zu müssen. So etwas nennt man in der Computersprache „Ketten“. Das heißt:“ Jede Erfahrung, wird chronologisch aufgelistet“- und das lässt einem sein Leben ja nicht unbedingt als gelungen erscheinen. Wie soll da jemals Zufriedenheit und Glück Platz haben?
Wenn ich mich einmal für Etwas entschieden habe, denke ich über Alternativen nicht mehr nach. Es gab ja Gründe, warum gerade Dieses oder Jenes zu dem Zeitpunkt meine Wahl war, oder ist. Wenn ich auf einem Gipfel steh und ich über die anderen hinwegseh, würde mir nicht im Traum einfallen zu denken, wäre der Gipfel da drüben nicht doch schöner, oder besser gewesen? Nein, ich denke: Das schau ich mir auch noch an.

Unter „Heute gehen wir einen anderen Weg“, wird das Entscheiden und das Handeln nach dem „Hut– Prinzip“ zur Lösungsfindung beitragen.

„Es gibt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden“.
Christian Friedrich Hebbel

(1813 – 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker

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