S-wie Stop oder Samstag

Warum hast du nicht nein gesagt?“ – brauch ich nicht mehr fragen. Diese vier Buchstaben kommen locker über meine Lippen. Dabei hat es Jahre gedauert, aus Angst, beruflich nicht motiviert genug und privat, als unflexibel und egoistisch zu gelten. Jemanden zurückweisen, den ich eigentlich mag? Der goldene Mittelweg führt bekanntlich, mit viel Lebenserfahrung, leider nicht zur Zufriedenheit. Wenn man etwas nicht mag, fällt es einem in jeder Beziehung leichter. Aber wenn alles an mir hängenbleiben soll, gebe ich nicht mehr nach. Sympathiepunkte gibts dafür natürlich keine. Ein Drahtseilakt, anderen helfen wollen, aber die eigenen Interessen auch ausleben können. Da gibt es nur zwei Wörter: Ja oder Nein!

Dafür hält sich Unzufriedenheit fern

Kommt sich nicht mehr ausgenutzt vor und muss auch später nicht die beleidigte Leberwurst spielen.
Selbstliebe und Egoismus wachsen anscheinend im Alter und wir treffen Entscheidungen daher mit größerer Selbstverständlichkeit. Unsere Erfahrungen lassen früh genug erkennen, ob jemand Hilfe braucht oder dies nur Methode ist. Nach zig Mal „angfressen“ heimkommen, flutscht mir das Nein ohne schlechtem Gewissen und schnell über die Lippen. Wer mich heute um einen Gefallen bittet muss warten, weil ich erst abwägen will: Hab ich einen Nachteil?

Einmal nein, erfordert Konsequenz

Da hab ich ein Problem, weil dauerhafte „Ignorierer“ und Quengler es trotzdem noch hunderttausendmal, wie ein Kind probieren anzufechten. Beharrlich und unerschütterlich an ihrem Vorhaben festhalten. Das rüttelt an meiner Konsequenz und ich fange an zu wackeln.
Ich will aber deutlich zeigen das es mir ernst ist und nicht pausenlos wütend schreien: „Welchen Buchstaben am NEIN verstehst du nicht?“
Nur, was macht man mit einem, der als Einjähriger, mit einem Fuß am „Tischhax“ angebunden, samt diesem aus der Küche wollte. Am Türstock feststeckte und nicht mehr weiter kam, aber trotzdem nicht aufgeben wollte?
Da muss man doch aus der Rolle fallen, damit man aus der Falle rollt, oder?

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: