Gehen und gehen lassen

Loslassen und schau nicht zurück, ist immer leichter gesagt als getan. Man kann erst etwas loslassen, wenn es „gegessen“ ist, und denn gehts komischer Weise eh wie von selber. Kann man das jetzt beschleunigen oder beeinflussen? Ich habe einige Methoden probiert, und ich muss sagen, die „Männertmethode“ funktioniert am besten.

Ja, wie soll die ausschaun? Ganz einfach, unter die Leut, liebe Leidgenossen. Raus aus dem Hamsterradl, ob Firma oder Heim. Es gibt genug Angebote, wo ich als Frau alleine mitmachen kann, und wo auch Männer nicht unter Zugzwang kommen. Man lässt sich in Ruhe. Also was ist das jetzt für eine Methode?

Mitwandern, mitgehen, wiederkauen und ausspucken. Raus aus dem Körper, raus aus dem Herzen, und raus aus dem Kopf. Wie mal erwähnt, „womit das Herz oder der Kopf voll ist, davon geht der Mund über“, und Nichtsprechenden hat das noch nie geholfen, außer Magenschmerzen oder Kopfweh zu bekommen.

Es wird keinen „Seelenstriptease“ geben, es gibt viele Metaphern, die man für sich, dann alleine zu Hause, oder mit einem Vetrauten durchkauen kann. Die effektivste Methode ist einfach mal das zu tun, was man sich noch nie getraut hat. Das wirft dein Sammelsurium an Sorgen und Kummer im Kopf so was von durcheinander, das man nachher, seine Gedanken wieder richtig ordnen kann. Etwas tun, ist das Wichtigste. Und das man sich nicht alleine vorkommt, gehen wir einfach, und lassen „es gehen“.

Mit einem mal, den Gedanken wieder eine Richtung geben, vorher aber schauen, das zu Hause alles wegkommt oder verräumt ist, das deine Augen beim zurückkommen nicht gleich wieder über dieses Sorgenpinkerl stolpern. Eine Freundin von mir, hat von ihrem Ex, die ganzen Sachen in den Keller geräumt, ist darauf herumgtrampelt und drauf gespuckt, ihr hats geholfen. Ich für meinen Teil, hab mir etwas Verbotenes erlaubt. Ich hab die ersten zwei Dates ausgelassen ;-).

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