Alltagsmensch, wo bist du?

Einer, der sich wie ein Hund freut wenn man Nachhause kommt? Bei dem man sich nicht verstellen muss und Stress, dass er nichts „Unschönes“ sieht oder hört. Im Kino leicht, da riecht nix und nichts ist schmutzig. Darum ist es für viele „stressfreier“, Single zu bleiben und halten sich einen Vierbeiner. Jeder Dritte hat schon einen Hund an der Leine. Auf der „Quadrillatero della Moda“ in Mailand, mussten wir aufpassen das wir auf keinen treten.

Ein Roboter tuts auch

Für viele ist die Vorstellung nicht mehr so abwegig. Sie könnten Diktator spielen und über das gemeinsame Leben bestimmen. Man stelle sich vor, neben jedem fünften Menschen marschiert ein Roboter. Ich hab den Eindruck, seit den Achtzigern schon, I ROBOT, mimen südliche, weiblich Nationalitäten. Ein Freund begründete diese Vorliebe: „Jo mei, de san immer willig, brauchen nur eine Schale Reis am Tag und net mehr als fünfzig Euro im Monat“. Gehts no?! Kein Wunder wenn sich viele denken: Der soll sich sein Sushi selber machen!
Der Psychologe kennt Manien, der Alltagsmensch „Egomanen“ (Wolfgang J. Reus)

Keine Pessimistin, nur Realistin!

Die sich ein gemeinsames Leben über Jahrzehnte gewünscht hat. Etwas, dass man „gemeinsam“ erreichen wollte, wird heute auch allein geschafft. Bei Problemen wird Mutti oder Vati „angepumpt“ und wenns sein muss, wieder „eingezogen“. Heute sind Mütter und auch Omas noch berufstätig, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Nicht in der Lage, ihren „soapverseuchten“ unfähigen Kindern unter „die Arme“ zu greifen. Wie konnte es so weit gekommen?

Medienverblendet verzweifelt auf der Suche

Männer wünschen sich eine Mischung aus Helene Fischer und Pamela Anderson.
Damen, einen Mix aus George Clooney und Brad Pitt. Dabei sind beide Geschlechter manchmal so weit von einer Perfektion entfernt, wie die Freiheitsstatue vom Großglockner.
Hat der „Alltagsmensch“ überhaupt eine Chance und wie ist der?
Dieser fürchtet den „Alltag“ nicht. Seelische Kratzer übersteht er ohne gleich die Krätze zu kriegen. Hat noch Nerven für Unvorhergesehenes und hakt nicht stoisch seinen Tagesplan ab.
„Perfekt ist alles erst dann, wenn es nicht mehr realisierbar ist“ – Damaris Wieser
Also, nicht enttäuscht sein, sondern laut Hildegard von Bingen, nach dem Frühstück ein Glas Wein mit Muskatnuss und Zucker trinken, das soll Leiden lindern.

Champagner trinke ich nur, wenn ich glücklich bin. Manchmal trinke ich Champagner, wenn ich alleine bin. In Gesellschaft ist er ohnehin üblich. Ich süffel ihn, wenn ich nicht hungrig bin und ich trinke ihn, wenn ich´s bin. Ansonsten rühr ich ihn nicht an – es sei denn, dass ich Durst habe. – Lilly Bollinger


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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