Hallo Alltagsmensch

Der Psychologe kennt Manien, der Alltagsmensch Egomanen (Wolfgang J. Reus)
Für einige wäre es sicher besser, wenn sie mit einem Roboter leben müssten, als mit einem, der wie ein Diktator das Zusammenleben vorgibt. Dabei meine ich nicht nur die Männer, nein auch unter Frauen ist die Charaktereigenschaft sehr stark ausgeprägt. Wenn ich zurück denke, als ich mit meiner Freundin letzten Dezember in Mailand war, da hatte jeder Dritte einen Hund an der Hand. Was uns jetzt auch bald blüht, ist eine Einkaufsstraße in der jeder Fünfte einen Roboter neben sich hat. Na ja, eigentlich betrifft das ja jetzt schon einige. Sie haben viele Nationalitäten und sagen immer „Ja,ja – oder hihihi“. Ein Bekannter begründete das mal: “ Naja, die brauchen nur eine Schale Reis am Tag und fünfzig Euro im Monat“.

Sushi

Von einem Gedanken werden wir uns alle wahrscheinlich mal verabschieden müssen

mit einem Menschen über fünfzig Jahre oder länger ein gemeinsames Leben zu führen. Nein, ich bin kein Pessimist aber ich bin Realist. Ohne mindestens drei Menschen in der Familie zu haben die für den Nachwuchs da sind, wenn man ausser Haus muss. Nicht nur um den finanziellen Status halten zu können. Mit dem erreichen was man immer wollte, wird der Weg zum Partner immer breiter und unwegsamer. Welcher unter ihnen, Männlein wie Weiblein rennt dann nicht gleich zu Muttern? Nur das Muttern heute auch noch arbeiten geht und leider auch nicht unter die Arme greifen kann.

Puzzlestück in der Hand

Der sogenannte Alltagsmensch

ist wahrscheinlich der, der diesen Zirkus ohne seelische Kratzer übersteht. Stoisch seinen Tagesplan abhakt und Nerven hat wie Drahtseile, wenn Unvorhergesehenes passiert. Der auch noch Nähe aushalten kann ohne das er gleich die Krätze bekommt oder zur Therapie muss, weil in der Partnerschaft nicht alles so läuft wie in der TV-Soape. Was haben wir da herangezüchtet? Jeder will einen perfekten Partner und ist selber so weit davon entfernt, wie die Freiheitsstatue in Amerika vom Großglockner.

„Seine Liebe war ewig. Als seine Frau starb, nahm er sich eine andere“.
Wilhelm Busch

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