Das Glück ist eine blöde Kuh,…

und läuft dem dümmsten Ochsen zu„. Provinzmadame hat da schon Glück, wenn sie kein Pech hat. Forscher fanden heraus, Frauen erleben Glück anders als Männer. Der Mann suche das Glück in Status und Macht, die Frau in Beziehungen. Hm? Provinzmadame ist froh wenn sie den Alltag im Griff hat und bei Unvorhergesehenem nicht gleich panisch reagiert. Aber gewisse Umstände rufen unangenehme Gefühle in ihr hervor, Unerwartetes kann sie aus der Fassung bringen. Das macht sie perplex und sie findet den „Anschluss“ nicht gleich wieder.

Glückliche Momente

Wenn´s Provinzmadame im Ortsgebiet „blitzen“, ist das für sie nicht Pech, sondern SS = Selber Schuld. Wenn es sie erwischt, dann finanziell und zwar immer dann, wenn sie sicher ist: Glück gehabt. Etwas ansparen will, um bei Bedarf einen „Polster“ zu haben, genau da, schlägt bei ihr das Schicksal zu und nimmt ihr den Polster wieder weg. Dann sagt sie sich: „What shells, andere haben noch weniger“.
Für sie ist dieser Luxus Glück:
Die morgendliche Tasse heißen Kaffee, eine warme Dusche, ein weiches Bett, den Schrank voller Klamotten und ein sicheres Einkommen. Zeit für Familie und Freunde, Lieben und geliebt zu werden, das zählt für Provinzmadame. Was will man mehr?

Der Glückliche und der Zwanghafte

Beim Sport etwa, da läuft oder klettert der Glückliche mit einem entspannten Blick, der Zwanghafte, mit verbissenen und verzerrten Gesichtszügen. Da denkt man bei einem Rennradfahrer eher an einen Krampf, als einer einspannten Trainingsfahrt. Diesen Gesichtsausdruck nennen wir hier: „Asphaltbeißer“. So kann Sport keinen Spaß machen, schon gar nicht glücklich. Andere suchen ihr Glück, wie das Kleeblatt am Wiesenrand. Möchten groß Denken und sich auch über „Kleines“ freuen, können es aber nicht. Ihnen fehlt die Eigenschaft nette Zufälle und ungeplante schöne Augenblicke zu genießen. Es wäre aber gut, das zu sehen was da ist, den Regebogen, der Sonnenuntergang oder vielleicht der teure Schuh, der gerade verbilligt wurde. So ein Glück aber auch 🙂

Glück „passiert“ täglich

Glücksforscherin Annegret Braun:
Vieles ist machbar, aber nicht alles ist möglich. Für einen Glücksmoment kann man oft nichts beitragen, den bekommt man zufällig geschenkt, aber ich kann was zu meiner Zufriedenheit, zu meinem Lebensglück beitragen, indem ich mehr im Moment lebe, im Alltag wachsam bleibe und Dinge akzeptiere, die sich nicht ändern lassen.
(Isabella Lechner, dieStandard.at, 7.2.2013) – derstandard.at/1360160981721/Gluecksforscherin-Braun-Die-Ansprueche-an-das-Glueck-haben-sich-erhoeht

„Meist ist man nur durch Nachdenken unglücklich“ Joseph Joubert

FINAL-Feindaten_61150-6_BRAUN_Wie_Frauen_GlŸck_erleben.indd

Posted

in

by

Comments

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: