Das Glück ist eine blöde Kuh,…

und läuft dem dümmsten Ochsen zu„. Ich hab schon Glück, wenn ich kein Pech hab. Wenn ich den Alltag im Griff habe und bei Unvorhergesehenem nicht panisch reagiere. Das ruft so manche Glücksgefühle hervor. Freilich, Unerwartetes kann mich aus der Fassung bringen. Dann bin ich Perplex und finde den „Anschluss“ nicht gleich wieder. Forscher glauben ja, dass Frauen Glück anders erleben als Männer. Männer suchen Glück in Status und Macht, Frauen in Beziehungen.

Da schau ich aber, denn:

Wenn´s mich „blitzen“, ist das nicht Pech, sondern SS = Selber Schuld. Weil wenn´s mich wo erwischt, dann finanziell und zwar genau dann, wo ich denk, Glück gehabt. Wenn ich ansparen will, um endlich einen „Polster“ zu haben, da schlägt das Schicksal zu.
Dann sag ich mir: „What shells, andere haben noch weniger“. Für mich bedeutet Glück dieser Luxus: Jeden Morgen einen heißen Kaffee, eine warme Dusche, ein weiches Bett, den Schrank voll mit Klamotten und ein sicheres Einkommen. Familie und Freunde, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Lieben und geliebt zu werden, das zählt.

Den Unterschied erkennen

Zwischen einem Glücklichen und einem Zwanghaften. Der Glückliche hat einen entspannten Blick, der Zwanghafte, verbissene und verzerrte Gesichtszüge. Wo man eher an einen Krampf denkt, als einen einspannten Alltag. Radlfahrer mit so eine Gesichtsausdruck nennen wir „Asphaltbeisser“. So kann Sport keinen Spaß machen, schon gar nicht glücklich. Andere wieder, suchen das Glück wie ein Kleeblatt am Wiesenrand. Möchten groß Denken und sich über „Kleines“ freuen, können es aber nicht. Die Kunst, nette Zufälle und nicht geplante schöne Augenblicke genießen.
Sehen was da ist, den Regebogen, der Sonnenuntergang oder der verbilligte, sauteure Schuh. So ein Glück aber auch 🙂

Leben und Glück „passiert“: täglich

Glücksforscherin Annegret Braun:
Vieles ist machbar, aber nicht alles ist möglich. Für einen Glücksmoment kann man oft nichts beitragen, den bekommt man zufällig geschenkt, aber ich kann was zu meiner Zufriedenheit, zu meinem Lebensglück beitragen, indem ich mehr im Moment lebe, im Alltag wachsam bleibe und Dinge akzeptiere, die sich nicht ändern lassen.
(Isabella Lechner, dieStandard.at, 7.2.2013) – derstandard.at/1360160981721/Gluecksforscherin-Braun-Die-Ansprueche-an-das-Glueck-haben-sich-erhoeht

FINAL-Feindaten_61150-6_BRAUN_Wie_Frauen_GlŸck_erleben.indd

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.