Einmal hin und retour

Auf meinen Wanderungen werde ich Anfangs immer wieder gefragt:“Gehen wir den selben Weg wieder zurück?“. Ja, meistens. Am Rückweg fallen einem Dinge auf, die man vorher gar nicht gesehen hat. Da steht ein Baum, oder es liegt ein Stein da, den man übersehen hat. Der Rückweg soll auch Reflexion sein, wie blind einen der Alltag machen kann.
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Nein, ich werde euch keine Kräutlein zeigen.

Ja, ich könnte euch ein paar Zwitscher erklären, aber das sind nicht meine Schwerpunkte. Ich möchte gerne aufzeigen, wie viele Möglichkeiten ein ganz normaler Spaziergang mit sich bringt. Hirnauslüften, den Ausdruck gibt es nicht umsonst, und das Leben ist manchmal kompliziert genug, oder doch nicht? Eine Wanderung birgt mehr Selbsterkenntnis, als die meisten Versuche oder Tests. Es ist schon erstaunlich, mit welch einfachen „Spielchen“ heraus gefunden wird, wie wir Menschlein ticken. Und darum machen wir uns auch die „Einfachheit“ zu Nutze, jedoch nicht die „Einfältigkeit“.

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Ein Beispiel:

Wie oft sind manche beim Wandern in Versuchung geraten, eine Abkürzung zu nehmen, die im Endeffekt eine „Abverlängerung“ wurde. Die Zeit, ja die Zeit war der Grund. Man wollte schneller sein als die anderen. Wozu? Wieso muss alles schnell gehen? Gut, ich bin auch ungeduldig, aber deswegen schau ich nicht, das ich so schnell wie möglich am Ziel bin. Für mich zählt der Weg. Und die Gedanken, die ich dabei habe. Und bis jetzt waren es viele gute. Ich schaffe es, noch immer stehen zu bleiben, um zu sehen wie weit ich gekommen bin. Und das nicht nur beim Wandern. Wir werden durch so viele Einflüsse und Eindrücke von unseren Vorhaben abgehalten, das wir gar nicht merken, wie weit wir von uns selber wegkommen.
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Manipulation ist das Zauberwort

Wir werden jeden Tag manipuliert, und wir manipulieren jeden Tag. Wir lassen uns testen, ob bei beruflichen Vorstellungsgesprächen, oder bei der Partnersuche im Internet. Es wird getestet und bewertet. Und jeder, wirklich jeder, will gut abschneiden, und schummelt. Und darum ist es wichtig, immer wieder mal, halt zu machen und zu schauen, ob man noch auf „Seinem“ Weg ist, und das nicht mit Vergleichen, sondern mit Lebenserfahrung und Hausverstand.

 

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