Ob Herbstgold, Hüftgold oder Hutgold

Wie haben es Frauen früher nur geschafft, ohne Mentaltrainer, Coach, Doula und „Amorex“ ihr Leben zu meistern? Da gabs keine Diskussionen übers Alter, ein Jammern über „die verlorene Jugend“, sie hatten keine Zeit darüber nachzudenken. Paare waren auf „sich“ allein gestellt, das musste genügen. Zusammenhalt im Alltag und einen einzigen Anspruch: Der Familie solls gutgehen. Dann kamen die glamourösen Achtziger, Amerika „schwappte“ rüber und jeder wollte: ALLES! Ewige Jugend, Schönheit, die große Liebe und Erfolg, weil man nur so glücklich sein kann. Tja, der Wahnsinn hat einen Namen und ist leider auch unbegrenzt.

Wo steht das geschrieben?

In Hochglanzmagazinen zeigen barbusige Fünfzigjährige ihre operierten Titten, die im Liegen! stehen wie zwei Zinnsoldaten. Meine waren flach und bleiben heute sogar ohne BH Aufrecht liegen. Ein Wettbewerb, bei dem Provinzmadame trainieren und hungern kann wie sie will, wenn der Herrgott oder besser, der Gott in Weiß nicht nachhelfen darf, bleibts a „Ochsentomate“. Dem Leasing sei Dank, fahren zwanzigjährige Autos, die sich ein „Normalo“ erst Ende Vierzig leisten kann. Die alternden Damen schauen von weitem jünger aus, den „Liftern“ sei Dank und multikulturelle Gefährtinnen, begeistern die EX – Männer, weil sie keinen Wunsch offen lassen.

Soll das der Sinn des Lebens sein?

Sich verformen und verspritzen lassen, nur um einem Schönheitsideal zu entsprechen? Da hab ich lieber weniger Licht im Schlafzimmer, dafür aber mehr in der „Birne“. Es gibt Schlimmeres, als wenn man bei der Kerze die Oberschenkel entgegenkommen sieht. Ich danke Gott für meine Kurzsichtigkeit weil ich so meinen Körper im Spiegel mit „Weichzeichner“ sehe und denke: Im liegn is eh wurscht! Esse was mir schmeckt, vertrage eine Menge guten Wein (leider sehr teuer), tapse täglich in den vierten Stock und radle mit dem Mountainbike noch auf jede Alm. Was soll ich ändern wollen?

Jedermanns Trost: Auch deine Feinde werden älter

Darum freu ich mich auf jeden Tag, ob die Sonne scheint oder nicht. Verbringe viel Zeit im Freien und sollte es regnen, freu ich mich wie Karl Valentin, denn: „wenn ich mich nicht freu, regnet´s auch“. Wetter und Altern kann niemand aufhalten, also machen wir doch das, was uns Freude macht. Neues probieren, Reisen und wenn´s nur der Nachbarort ist 😉
Außerdem, mit Familie, Freunden und einem Hobby das man liebt, das macht doch Glück aus.

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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