Ob Herbstgold, Hüftgold oder Hutgold

Wenn das Glück Pause macht kommt ja meistens noch das Pech dazu. Wie haben die das früher dann gemacht? Ohne Menatltrainer oder Coach? Und ohne Amorex?
Ganz einfach, sie hatten keine Zeit zum Grübeln. Und man hatte sich, das war damals genug. Vor allem hat die Familie zusammengehalten. Das war ganz normal. Der einzige Anspruch den es gab war, das es der ganzen Familie gut geht.

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Dann kamen die Achtziger

da schlich sich der Wahn in die Gesellschaft ein: Jung bleiben, reich und erfolgreich sein. Die barbusige Fünfzigjährige, deren Titten noch so stehn, wie zwei Zinnsoldaten. Die Zwanzigjährigen, die Autos fahren, die man sich meistens erst ende Vierzig richtig leisten kann. Zack, da waren sie auf einmal, die immer jung und jünger werdenden Damen. Lauter wundervolle Gefährtinnen, die keinen Wunsch offen lassen. Der Wettbewerb ist in vollem Gange. Ja, da kann man lange trainieren und
hungern, wenn der Herrgott, oder besser gesagt, der Gott in weiß nicht nachhilft.

aufspritzen

Jetzt mal halblang!

Lassen wir uns jetzt alle verschnipseln, verformen, ummodeln? Ist niemand mehr mit sich zufrieden?
Doch, ich! Es werde Licht, nicht gerade im Schlafzimmer, aber in der Birne. Gut, Kerze genügt, und es gibt wirklich Schlimmeres. Ich danke Gott, dass er mich Kurzsichtig werden ließ. So seh ich aus dem Bad kommend im Spiegel einen Körper mit „Weichzeichner“ und wenn ich mich dann noch stramm hinstell denk ich mir: Na geht doch noch! Ich kann essen was ich will, ich kann eine Menge guten Wein vertragen, ich lauf täglich in den vierten Stock. Ich fahr mit dem Mountainbike noch auf jede tausend Meter Alm. Was soll ich da ändern wollen und was wäre dann anders?

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Auch deine Feinde werden älter

und ein Arschloch bleibt ein Arschloch, auch wenn es tot ist (Danke Udo Jürgens für die Wortspende).
Darum ist mir das „Alter“ wurscht. Ich freu mich jeden Tag wenn ich morgends aus dem Fenster schau. Wenn die Sonne scheint nutze ich den Tag, wenn´s geht im Freien. Wenn´s regnet freu ich mich, weil wenn ich mich nicht freu, regnet´s auch, sagte Karl Valentin. Mit einer Familie und guten Freunden ist das Glück perfekt. Benutzt Euer Hirn, denn da drin passiert´s. Für gute Gedanken sollte man sich eben mit Gutem umgeben. Denn das Wetter und das Altern kannst du nicht ändern, darum seht zu das ihr immer etwas findet oder beibehält, was euch Freude macht. Probiert Neues aus, macht Reisen und wenn´s nur zum Nachbarort geht. Alle Sinne nehmen ab, nur der
Starrsinn nimmt zu, heißt es. Lasst den Vergleich mit anderen, sie sind nicht wie Ihr. Und wenn du schon ein Vorbild brauchst, dann sollte es zumindest jemand sein, der wirklich mit sich zufrieden ist. Es gibt keinen interssanteren und glücklicheren Menschen, als jemanden, der in sich ruht.

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