Aus der Traum

Mein älterer Bruder zeigte mir mal, damals knappe Dreizehn, zwei Fotos. Eine Schwarzhaarige mit Hut und nona, eine Blonde, dazu sprach er mit leuchtenden Augen: „Die Zwei in einer Person, das wär meine Traum-Frau“ Ich verstand nicht, Eine sollte besser Zwei sein? Heute weiß ich: Tagsüber putzig, Nachts schmutzig.
Liebe Männer, Schwarz ist nicht unbedingt schmutzig und Blond oft nicht putzig.

Was ist draus geworden?

Eine gefärbte Blondine mit einer Oberweiten, dass einer Normalsterblichen übel wird. Sie haben sich nicht vermehrt. In meinem Alter kennenlernen grenzt an Glück, Schicksal, Zufall oder der Nadel im Heuhaufen. Das kann für Torschlusspaniker stressig werden . Der „Markt“ wird ja eher kleiner als größer. Daher sehen viele ihre Chancen nur noch im Netz. Leider sind die „Guten“oft so weit, weit weg und „Lockstoffe“ wirken übers Display auch net. Da sieht man Fotos der Femme fatale mit tiefem Ausschnitt und lasziven Blick. Männern lassen Muskeln spielen und stellen das Foto vom Porsche mit rein. Leider sind die Fotos oft so alt, wie die Zeitung von gestern und Migrationshintergrund, erkennt man schon am getunten Audi.

Bundesweite Suche

Ich bin schön, ich bin klug, ich gebe Rätsel auf. Ob sie wirklich so schön, schlank und makellos ist wie im Netz, werden viele nicht erfahren. Auch über die Grenzen hinaus gilt immer noch, auf seine Intuition verlassen, Menschenkenntnis einfliessen lassen und die Entfernung mitberechen. Ist es nämlich zu weit, wirds wahrscheinlich nicht von Dauer sein. Der Mensch guckt halt nicht gern über den Tellerrand hinaus. Da zählt der Radius von 50 Kilometern dazu. Alles darüber, hat wenig Bestand.

Weil Spontanität nicht stattfinden kann

Wenn einer mal Lust hätte, eine Pizza zu verspeisen und dann warten muss, bis Er oder Sie ankommt, ist der Hunger oft schon gegessen.
Da ist´s doch besser sagen zu können: „Du bist vom selben Stern, ich kann deinen Herzschlag hörn“ oder: „Bis gleich“ 😉

Sollte das Gegenüber nicht mehr taufrisch und ein wenig aus der Form geraten sein, das Zwischenmenschliche aber passen, nimms leicht und sag Dir: „Im Lieg´n is wurscht“
Lebensmotto eines Freundes 😉

 

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