Ge, leich ma doch dei Gsicht, i mechd heit fesch sei…

…ned wie a oide Sömme, sondern resch sei. Singles in der Mitte des Lebens, oder gern verwendet, in den besten Jahren, greifen schon ab und an in die Trickkiste. Warum nicht? Man muss ja nicht zaubern können, sondern nur verzaubern. Auf der sogenannten Piste, in den beliebten Hexenstadln und Gspusis, tummeln sich die Geschlechter, und wer vorher in einem Hochglanz Magazin geblättert hat, erfährt schnell die Ernüchterung. Bei den sogenannten „Alten“ bist gut ghalten, da hat mans gut (nur nicht mehr so oft). Die Realität bringt es an den Tag, und Rosamunde Pilcher ist wahrlich nichts für Pessimisten.

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Da tummeln sich die Herren der Schöpfung

wie früher an der Bar. Den Kopf auf einem Endolsgewinde, und einem Ego, so beweglich wie ein Kachelofen. Die alternden Gockel, die ihre Federn und den Kamm spreizen, falls sie ihnen nicht schon genommen wurden, halten Ausschau. Jaja, „nahtlos ist die Bräune, spurtlich die Figur“. Wenn man Glück hat, lernt man jemanden kennen, der seine Eigenschaften nicht als Gefühlsemigrant lebt, und hart wie Kruppstahl ist, was die Liebe betrifft. Eine Persönlichkeit halt. Vielleicht ein Monsignore Machalles? Jaja, früher waren die Männer schlicht, heute sind sie schlichter.

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Bei de Henna

ist´s auch nicht viel anders. Ende vierzig, wenn man ihnen schmeichelt, meistens aber doch schon auf die Sechzig zugehend, stöckeln sie peinlich auf Schuhen, in denen sie nicht gehen können, und in Kleidern, die ihre Figur nicht unterstreichen, sondern alles quellen lassen, was nicht mehr straff ist. Warum der ganze Stress? Gibt es keinen gemütlichen Lebensabend mehr? Oma und Opa wollen heute nicht alt sein, aber alt werden. Loriot sagte einmal: „Altern ist eine Zumutung“. Bin ich denn die Einzige, die keine Angst vor dem Alter, vor dem Sterben hat? Wir sind nicht unendlich, darum sollten wir auch die Chance ergreifen, unsere Erfahrungen und unsere Reserven einzusetzen, und uns mit etwas wichtigerem beschäftigen, als dem „Altern“.
Jung bleibt, wer sich seine Begeisterung und seine Beweglichkeit erhält, geistig wie körperlich.
Motivieren-animieren-aktivieren, sind die drei Zauberworte oder auch „bewegend-begeistern“.

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