Erlebnisbeauftragte oder Klugscheisser?

Als ich 2006 die Ausbildung zur Dipl. Seniorenanimateurin begann, wurde dieser „Geschäftszweig“ in sämtlichen „Wissenseinrichtungen“ angeboten. Ein Jahr später, was jetzt? Keine staatliche Einrichtung beschäftigte diesen Berufszweig „Solo“, ausser ehrenamtlich, aber wer kann sich Ehrenamt schon leisten? Also weiter machen.
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Mit  „Instruktor-Fitsport“

in der BAFL- Bundessportakademie Linz. Zum „Vereinspreis“ aber Achtung: Darf auch nur in Vereinen tätig sein (Wenn sie dich lassen). Da heisst`s nämlich wirklich: Turnen bis zur Urne. Ergo: In Seniorenheimen arbeiten oder eine Ilse Buck werden, beides wollte ich nicht. Menschen die noch fit genug und wissbegierig auf Neues sind, das ist meine Zielgruppe. Ende sechzig kann es zu spät sein. Abbauen tut  Körper und Geist schon ab fünfunddreißig! Gut, bis ende Fünfzig können manche noch schummeln. Die im Berufsleben stehen, können mit Erfahrung punkten. Andere, die schon länger nichts Neues gemacht haben, naja. Wer kennt nicht die Endfünfziger, die jede Unterhaltung entweder in tödlicher Langeweile oder in sinnlosen Diskussionen enden lasen. Erstens weil es nichts zu vermitteln gibt und Zweitens weil die Luft schon lange heraussen ist mit unnötigen Kommentaren:
Das geht nicht, dafür sind wir schon zu alt, das ist zu teuer, gefährlich ist es auch, was das willst du dir jetzt noch antun? .
Also auf, zur Ausbildung Nummer drei.
Glückliche Frau

 

Die Wanderführerin

Das war´s! Mit diesen drei Elementen im Freien „Bewegung für Körper und Geist“ vermitteln. Das Rad muss ich nicht neu erfinden um mit „bewährten“ Methoden Motivation und Bewegung schmackhaft zu machen. Mutter sein der Emphatie wegen, Hausverstand der Gefahr wegen, Oma oder Opa der Erfahrung wegen, kann als Background gute Dienste bieten. Denn, welche Methoden man anwenden kann, damit ein Kind Spinat isst, die wärmere Jacke anzieht, weg von der Glotze oder das zweite Stück Kuchen isst, da sind wir sehr erfinderisch, oder? Jeder hat andere Motive und daher sind andere Strategien erforderlich.
Feuerwehr

 

Wie bring ich Sie jetzt dazu, sich mehr zu bewegen?

Durch Begeisterung, die Freude auf etwas Neues! Das innere Feuer wieder zum lodern bringen. Mit „Spielchen und Metaphern“ den Zugang zur Lebensfreude und Vitalität wieder finden. Viele Methoden mit Mehrwert, die verlorene Leidenschaft wieder aufleben lassen. Realistisch sollte man dennoch bleiben. Wer als Erwachsener jahrelang fast scheintot auf der Couch gelegen hat, wird von heute auf morgen kein Marathonläufer. Ausser Herr Tod klopft an.

Alles „spielt“ sich in unserem Kopf ab und da fange ich an. Unser Hirn liebt Spaß und es ist neugierig. Ja unser Hirn, nicht wir. Sobald sich die Synapsen ein Pingpong liefern, kommt auch der Kreislauf in Schwung. Dann kommt der Wille zur Bewegung automatisch. Alleine beim Kopfrechnen steigt der Blutdruck. Keine Angst, keine Mathestunde bei meinen Veranstaltungen, aber Überraschungen und Aha Effekte gibt es zuhauf. Dann sprudeln die Visionen, die Motivation und wir haben wieder Lust etwas zu tun. Egal was.
Ich mit Zentimeter

Liebe Leute!
Ich halte gerne Seminare über „Das neue Stroh im Kopf“
Unterhaltsam und sehr aufschlussreich 🙂

 

 

 

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