Die Siegerpose für die Hausfrau

Ist nicht anders, als die im Sport, nachdem sie mit dem Haushalt fertig ist: Hände in die Höh! Das Haus verlässt Provinzmadame selten ohne ihre Power-Haltung, tritt kurz vor den Spiegel und ballt die Fäuste: „pack mas!“ Sollte ihr im Spiegel nicht gefallen was sie sieht, zieht sie sich glatt nochmal um: „Die Kleidung ist der Spiegel deiner Seele“ und außerdem gibt so das Hirn leichter positive Gedanken und Hormone frei. Mit einem fröhlichen Gesicht und erhobenen Hauptes, dreht sie den Schlüssel von Außen um. Achtet sogar beim Sitzen auf eine gerade Haltung, hält den: „Kopf hoch!“
Pausenloses Handystarren gibt dem Hirn doch eher die Verliererpose vor:
Gebückt, gekrümmt und geschlagen wie ein Hund.

Die Körperhaltung wirkt auch auf andere

Zeigt ob man selbstsicher oder unsicher ist. Ein ungutes Gefühl, das „Grummeln“ in der Magengrube, zeugt meist von Nervosität und lässt keine entspannten Gesichtszüge erkennen. Eine Unterhaltung wird zum stockenden Gespräch und der Gang zögerlich. Die Kraft der Gedanken unterschätzen viele, doch genau die, bleiben deinem Gegenüber nicht verborgen. Samy Molcho, Meister der Körpersprache und bestgebuchter Vortragender in Unternehmen bestätigt es.
Thorsten Havener, ein deutscher Illusionist und Gedankenleser hat vor seinen Auftritten ein Ritual: Er hört seine Lieblingsmusik, reißt die Hände wie ein Fußballer beim Elfer in die Höhe und geht dann auf die Bühne: Ergo – Zeit nehmen, für die Siegerpose!“

Lampenfieber oder eher Angst vor Fehler?

Provinzmadame half ein kleines Büchlein von Tepperwein weiter: „Vom Wissen zum Handeln, vom Handeln zum Sein“ – und Vera Birkenbihl mit: Steine im Fluss!
Eine Metapher jener Wander-Geschichte, in der es den Anschein hat, als gehe jemand übers Wasser. Es stellt sich aber heraus, es war gar nichts übernatürliches, sondern dieser jemand wusste lediglich wo die von Wasser bedeckten Steine lagen.
Wer vor Publikum reden sollte weiß und spürt, je vertrauter einem der Inhalt ist, desto mehr Steine befinden sich in seinem „Fluss“. Je neuer ein Thema, desto stein-loser ist der Fluss am Anfang und desto unsicherer wird man als Vortragende sein.
Befinden sich wenig Steine oder gar keine Steine uim Fluss, müssen sie alles ablesen. Sich ans Rednerpult oder krampfhaft ans Manuskript klammern.
Themen und Wissensgebiete mit denen man sich befasst zeigen, wieviel „Steine“ in welchen Teilen des Flusses man bisher erarbeitet hat.

Gut zu wissen, wie viel man über sich weiß

Je besser man sich selber kennt, desto besser und klarer sind die Reaktionen. Kann auch mal unvorbereitet auf unangenehme Fragen oder Anschuldigungen schnell antworten. Selbstsicherheit, der Schlüssel für alle Türen im Leben. Wenn man sich etwas zutraut, bringt es Bestätigung, Zufriedenheit, Erfüllung, Genugtuung und damit, mehr Lebensfreude. Findet seinen Seelenfrieden, weil man ihn genau damit hervorruft.
Banal und einfach, man tut es für sich, pflege deinen Geist und Körper, achte auf eine gepflegte Optik.
Wenn einem das Spiegelbild gefällt, fühlt man sich mit der Siegerpose nicht nur unschlagbar, sondern auch weniger verletzbar.




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