Das Oohm im Dunstabzug?

Es gibt viele Methoden zu entspannen, meine ist mit dem Dunstabzug. Zufällig kam ich drauf, als meine Jüngste noch in den Windeln lag. Schlafen war bei ihr: „Schnullerstreichelhaarefiseln“. Eine Torture für mich, wurden meine Haare doch sehr ausgedünnt damit. Aber Mittags, beim Kochen, wenn der Dunstabzug lief, schlief sie nach fünf Minuten ein. Eine Zeitlang beobachtete ich und stellte fest, dass ich damit den Schlafrhythmus des Kindes steuern kann, cool.

Der ultimative Test

Nur mit dem Abluftgerät, schlief sie praktisch auf Knopfdruck ein 🙂 Sie wurde größer und ich älter, aber nicht entspannter, da fiel mir ein: Warum nicht? Yogamatte aufrollen und Beine an die Wand. Dunstabzug an, Handhaltung wie beim Lotussitz und die Fingerspitzen aneinander. Wie beim Gyan Mudra, kann man bei aufgestellten Ellbogen den Grad der Entspannung erkennen. Wenn die Hände zu sinken beginnen, wunderbar. Es funktioniert heute noch.

Achten auf den Lagerschaden

In Stresssituationen kommt das Gerät regelmäßig zum Einsatz, meist in der Mittagspause, effektiv und zeitsparend. Eine Viertelstunde genügt und das „Ooohhm“ hat sich in mir ausgebreitet. Man sollte nur aufpassen, bei regelmäßigem Gebrauch kann es bei billigen Geräten zum Lagerschaden führen. Darauf ist zu aber achten, weil, wenn er unrund läuft, kann er kein gleichmäßiges Surren von sich geben. Genau das ist aber wichtig, um den Grad der Entspannung zu erreichen.

Die höchste Stufe

Es gibt Tage, da sind Nebengeräusche einfach zu laut. Baulärm, Kindergeschrei oder ein cholerischer Partner. Dann kommt der Föhn zum Einsatz. Rein ins Badezimmer, Tür zu, Föhn an. Stufe zwei einstellen, auf weiches Badetuch legen, Füße an die Badezimmertür, Handhaltung einnehmen und sich „berattern“ lassen. Du kannst es ruhig probieren, für Stressgeplagte, die einfachste und schnellste Lösung runterzukommen. Solltest Du keine Gelegenheit haben die Mittagspause daheim zu nützen, kann man das Geräusch auf Youtube nachhören 😉

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„Menschen, die Muße und Ruhe nicht mehr kennen, führen auch im größeren Reichtum ein armes Leben“

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