Geh in dich und bleib dort

Denk ich mir an Tagen, wenn ich genauer in den Spiegel schau. An grauen Tagen, wenns regnet oder neblig ist, geh ich nicht mal ausser Haus. Will nicht riskieren, noch andere Gesichter zu sehen, deren Mundwinkel sich auch bis zum Kinn verlängert haben. Möcht auf und davon, lauthals, während ich packe, das Lied trällern: „heee ab in den Süden“. Ich wär reif für die Insel. Meine Mutter lief bei Schmuddelwetter zur Bestlaune auf, sie hasste Sonnenschein. Nahm bei Regen Blechtöpfe und Teller, stellte diese aussen aufs Fensterbrett und lauschte dem Klang der Tropfen, die ihren Mittagsschlaf forcierten.

Wo ist meine positive Energie hin?

Das Feuer, dass bei anderen für Hochstimmung sorgt, wenn sie mal nicht gut drauf sind? Jetzt bräucht ich eine starke Schulter zum Anlehnen. Weißer Strand und eine andere Hand auf meiner Haut, ausser meiner. Aber die Vorstellung allein, wärmt mich nicht wirklich. Wo hab ich sie, die Tonka-Bohne, eine Glücksbohne die Liebe, Glück, und Gesundheit verspricht, wenn man sie bei sich trägt. Das kleine rote Säckchen, in der Wunderkraft stecken soll. Der Glaube allein kann Berge versetzen, aber heute, mich nicht mal die Bohne. Hoffentlich wirkt sie bei denen, die sie von mir geschenkt bekommen haben.

Ich weiß, es geht vorbei

Nur, was hilft mir das jetzt? Wie war das nochmal, zurückdenken und sich erinneren, dass „die schweren Tage“ oft über Nacht vorbei waren.
War der Vollmond wieder schuld? Egal, Hauptsache die miese Laune hat sich in Luft aufgelöst.
Menschlich gesehen, trat meist ein „anderes Problem“ in mein Leben, dafür übergoss mich ab und an, ein „warmer, marterieller Regen“ 😉
Das Allerbeste ist, wenn morgens schon die Sonne ins Zimmer strahlt 🙂
Das Leben ist nicht immer leicht und heute weiß ich:
„Bereits die Einstellung sich weniger Sorgen zu machen, kann für mehr Freude im Leben sorgen“
Ernst Ferstl

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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