Frau putzt Objektiv

Eine eierlegende Wollmilchsau mit Akademikerniveau, hätten viele gern am Attersee. Neulich erzählte Provinzmadame ein Gastronom: „Seine Putzfrau ist Magister, nur, in Österreich zählt er nicht“. Wenn Provinzmadame als Putzfrau arbeiten ginge, würde das richtig was kosten: Tja, willst einen Ferrari, musst einen Ferrari zahlen. Provinzmadame hat nämlich viele Extras in petto: Hemden bügeln und zusammenlegen,
Anzug-Hosen nur einen Bug verpassen.
Knöpfe annähen und nebenbei die Katze streicheln,
Hundefüttern und Gassi-Gehen.
Wenn erwünscht, auch noch die „Entkalkung“ vom Gehirn des Chefs oder Chefin übernehmen. Alles mit Hausverstand, weil dieser, glänzt bei vielen, leider nur durch seine Abwesenheit.

Provinzmadame kommt auch in die Ecken

Man muss nur erfragen was der Auftraggeber, Kunde oder Gast so möchte. Manche wissen es oft selber nicht so genau, da sollte die Perle Gedankenlesen können, was aber keine kann.
Wie im Einzelhandel, eine Bluse mit Charme verkaufen, auch wenn sie nicht die gewünschte Farbe hat, verlangt Einfühlungsvermögen. Aufschwatzen ist ein No-Go, außer die Kundin sieht wirklich gut darin aus: „Etwas für sie tut“ – wie Guido betont. Was hat das Geschäft davon, wenn sie in Familie und bei Freunden einen Lachkrampf verursacht? Eine Kundin weniger.

Wünsch Dir was ist angesagt

Das weiß Provinzmadame nach viel Erfahrung im Handel und jahrelanger Praxis im Verkauf. Sie ist immer noch enttäuscht, wenn Versprochenes nicht eingehalten wird, weil sie naiv genug ist zu glauben, dass Handschlagqualität etwas gilt.
Die späteren Ausbildungen von Provinzmadame, haben drei Schwerpunkte: motivieren-animieren-aktivieren
Als Wanderführerin, lässt sie auch auf steinigen Wegen noch Chancen erkennen
Als Animateurin, bringt sie neue Impulse in den Alltag
Als Senior Fit-Trainerin, regt sie „unmotivierte“ zum TUN an

Lass Provinzmadame deine „Sinnstifterin“ sein

Mit Enthusiasmus zur Einsicht gelangen, dass man durch Weitsicht, bessere Aussichten haben kann.
Zufriedenheit pflegen und Gesundheit durch Bewegung erhalten und was ihr noch wichtig ist:
Lebensfreude spüren und erkennen, wenn Augenblicke des Glücks da sind, denn:
Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen“ – Theodor Fontane


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