I love to entertain you

Provinz-Madame hat das Sackerl für´s Gackerl immer dabei. Bei ihr steht die „Rue de la Gack“ an der Tagesordnung, tja, böser Mund was sprichst du. Große und kleine Fettnäpfchen, nicht immer lustig, manchmal auch nachdenklich und traurig. Auf alle Fälle optimistisch: „Nur net drüber reden“ ist bei ihr nicht, ihr geht der Mund über, womit das Herz voll ist. Lustig ists hinterher meist nur für die andern, daher denkt sie: Humor ist wenn man trotzdem lacht.

Das Salz in der Suppe

„Erleichtert die Möglichkeit sie auszulöffeln“. Die Etikette ist nicht überall gleich. Ein „heraushängendes“ Preisschild ist bei uns peinlich, in China Zeichen der Wertschätzung: „Ihr seid mir das Wert“. Andere Länder, andere Sitten. In Japan lässt man nur seinen Namen auf die Visitenkarte drucken. Keinen Titel, keinen Beruf = Who is Who: „Provinz-Madame“ 🙂 Alkohol zum Mittagessen is auch so a Gschicht. In Amerika verpönt, ausser man wär Charly Sheen und noch früher Harald Juhnke. Provinz-Madame kippt gern mal ein Glas Prosecco als Aperitivo und zum Dessert einen Cointreau.

„Friede sei mit Dir“

Im Orient ein Gruß, für Provinz-Madame die gedankliche Entschuldigung, nachdem sie über eine Person abgelästert hat. Der Glaube ans Universum regt sie zu unglaublichen Bestellungen an, die meist prompt eintreffen. Da kann sich das Talent schon mal rächen, wenn die Zunge schneller ist als das Hirn. Bei Witzen hat sie sowieso einen ausgefallenen Geschmack:
Eine Frau geht zum Bäcker und sagt: „I hätt gern sechs Semmerl“ – sagt der Bäcker: „Nehmens doch sieben, hams eins mehr“

Födinger Alm 11.07.2010 007I
immer noch ein verrücktes Huhn

Hier ist viel Wenig auch ein Viel 😉

Übers Wetter oder Essen wird nicht gemeckert, im Gegenteil. Für sie gibt es keinen Nachteil ohne einen Vorteil. Dazu sollte man abstrakt Denken können, Sarkasmus und viel Humor besitzen. Für sie, die höchste Form der Intelligenz. Wenn du gutgelaunt in den Tag starten möchtest, gib dir eine Brise „Provinz-Madame“ und Monotonie gehört der Vergangenheit an.
„Lebenskunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten“
Vittorio de Sica

lach nicht nur, freu dich auch anders

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