Ein Stern!

Dieser Hit beschallt heute noch jede Partyhütte. Ja, so ein Stern wär ich gern gewesen und mir fallen Dinge dabei ein, die ich lieber vergessen hätte. Jung ist man oft und viel unterwegs, mag Leute kennenlernen, Spaß haben, Remmidemmi machen. Heute genieße ich mehr die Ruhe und die Musik im Lokal, ist mir schon mal zu laut. Mein Platzerl ist heute: Unterm Kastanienbam. Kein Bedürfnis mehr unbedingt dabei zu sein. Übers Wetter und wenn´s noch so heiß ist, jammer ich nicht, wenn, sitze ich am Abend gern im Gastgarten und hör im Geiste Spider Murphy- „mh-so schee“.

Da stört einer die kleine Runde

Entrüstet über meine Ansichten, nennt er mich frustriert. Nene, im Gegenteil, ich bin entspannter als je zuvor, weil ich nicht mehr das Gefühl habe, Erwartungen anderer erfüllen zu müssen. Vor allem die eines Ehemannes.
Dann äußert dieser „Dolm“ und vom Frust gezeichnete: „Aus dir is ah Bisgurn worn“. Hm, mir springt aber die Enttäuschung nicht aus dem Gesicht. Er und viele andere, haben bis heute noch nicht begriffen, dass Frauen Ermahnungen nur gut meinen:
Fahr nicht zu schnell! Pass beim Biken auf! Komm nicht so spät heim! Setz den Helm auf! Nimm den Stützstrumpf! Trink nicht so viel!

Vor allem aus Selbstschutz

Wer ist der Leidtragende nach einem selbst verschuldeten Desaster? Bei Eheleuten doch meist die Frau, oder? Ich brauche keine Besuche und Pflegedienste mehr zu absolvieren. Muss keine Krankenschwester mehr spielen und einen jammernden, kindischen Quengler aushalten. Sich den Frust über die erzwungene Ruhestellung anhören, die er selber verursacht hat.
Heute würde ich heute die Tür von außen zumachen und den Tag genießen, stattdessen, eine „richtige“ Kranke-Schwester kommen lassen und ihr den Frustbolzen überlassen!
Wer jemals mit einem Klon von „Dr. House“ verheiratet war, wird diesen Spruch kennen:
„Mich interessiert nicht, wessen Schuld es ist, vor allem nicht, wenn es meine eigene ist
Ein Tipp für alle, die diese Stellung grade halten müssen.

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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