Husten – i have a Problem III

Körperbewusst essen, trinken und leben. Täglich dreht sich alles um den Husten und täglich wirft Provinzmadame alles über den Haufen. Was hat man für Aussichten bei chronischem Husten? Provinzmadame schaut schon mit dem Opernglas. Aufgefallen ist ihr gleich mal was beim Essen. Hatte sie Hunger und freute sich auf den ersten Bissen, den sie dann noch nicht mal im Magen hatte, bellte sie schon los. Manchmal bis kurz vorm Erbrechen. Was ist jetzt schon wieder!? Oder ist vielleicht doch das Denken Schuld?

Immer lesen was drin ist

Sie achtete bewusst darauf und als sie zum wiederholten Male, eine von diesen chinesischen „Sekundensuppen“ schlürfte, ob Shrimps, Schwein und Huhn Geschmack. ATTACKE! Klar, diese waren praktisch und gut. Den Packerlinhalt in eine Suppenschüssel, Wasser drauf und für drei Minuten in den Mikro. Schmeckten Provinzmadame hervorzüglich 🙂 Aber auf einmal war s vorbei, nicht einmal drei Löffel und der Hustenkrampf begann. Was ist da nur drin?! GLUTAMATE – AHA

Jetzt fühlt sie sich genauso „doof“

Wie immer genervt, wenn „Verbildete“ beim Einkauf jede Packung unter die Lupe nahmen. Als ob sie dadurch die Welt oder sich retten könnten. Tja, heute sieht sie das anders. Der Körper zeigt ihr das. Alles was nur Glutamat ähnliche Inhaltsstoffe enthält, wird von Provinzmadame nicht mehr gegessen. Dennoch hörte der Husten nicht auf.
Jedes Mal stellte sie sich dieselben Fragen:
Was hab ich grad gegessen, was war da drin?
Was kann an „Würschtl mit Senf und Kren“ schon wieder falsch sein?
Ist es vielleicht das Wetter, Smog?
Hätt ich den Berg nicht raufradeln sollen?
Eventuell zu lange auf der Bundesstraße gefahren, von wegen Abgase, Diesel und so?
Und zuletzt: Was habe ich gerade gedacht???

Kren unser!

Ein halbes Jahr hat sie gebraucht, bis sie drauf gekommen ist, das bei den Frankfurtern, der Kren den Hustenanfall auslöst! Kren und alles was scharf ist, muss vermieden werden: Pfefferoni Ade!
Das ist wirklich gemein. Es lässt ihr trotzdem keine Ruh und sie googlet rum. REIZHUSTEN ist das Zauberwort. Psychosomatisch pff.
Provinzmadame lässt nix an ihre Psyche, wenn ihr was net passt, weg damit, aus, basta!

Zu intolerant?

Ein Auszug aus: http://www.psychosomatische-erkrankungen.de/Starker-Reizhusten-Husten.htm

Wenn du ohne offensichtlichen Grund husten musst, dann nehme dir anschließend die Zeit und erforsche deine Gedanken. Dem Moment des Hustens geht oftmals ein kurzer Gedanke oder eine unliebsame Empfindung voran. Dies kann nur einen Sekundenbruchteil dauern, reicht aber je nach stärke der Selbstkritik für starke Hustenanfälle. Wenn du Husten bekommst, frage dich, was du unmittelbar davor oder zu Beginn des Hustens gedacht hast und hinterfrage deine Denkweise über die Situation. Diese Vorgänge (die die psychosomatischen Erkrankungen auslösen) geschehen so schnell, dass es den meisten Menschen nicht bewusst ist, dass sie sich gerade selbst kritisiert oder ihr Verhalten nicht akzeptiert haben. Selbstkritik hindert dich daran, das Leben in vollen Zügen zu genießen und nach deinen Wünschen zu gestalten. Wenn du merkst, dass dich etwas innerlich aufregt, dann zeige dir gegenüber die gleiche Toleranz, wie du sie auch von anderen erwartest. Denke immer daran: „Du bist wesentlich mehr, als du glaubst“.


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