net gschimpft, is a scho globt

Viele sind ja mit dem Lob sehr zurückhaltend. Der Chef zum Beispiel, weil er befürchtet der Angestellte könnte sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. Der Liebhaber der Angst hat, die Frau würde dann keine „Register“ mehr ziehen und die überfürsorglichen Eltern, die meinen, Lob verdirbt den Charakter. Überheblich oder Stolz, darf man das sein? Ist Stolz nicht eine Sünde? Stolz bedeutet doch, große Zufriedenheit mit sich selber. Stolz ist die Freude und Gewissheit etwas Besonderes oder Anerkennenswertes gemacht zu haben. Auch die Haltung wird benotet und die sieht man stolzen Menschen an und wird von allen auch gleich erkannt:
Aufrechte Körperhaltung, Kopf in den Nacken, Arme vom Körper gestreckt.
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Hochmut kommt vor dem Fall

Hochmütig ist, sein Können und seinen persönlichen Wert unrealistisch einschätzen. Bei mir war und ist es eher das Gegenteil. Will man überhaupt Lob, oder will man Anerkennung? Wo ist da der Unterschied? Unter Lob verstehe ich, jemanden Zuspruch geben, so weiter zu machen. Und nicht das Lob, das viele Arbeitgeber ins Zeugnis schreiben lassen: „Sie oder Er hatte sich stets bemüht“, und eigentlich meinen:“ Wollen hätten sie schon, aber können haben sie es nicht.“

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Was hab ich also gut gemacht?

Und worauf bin ich stolz? Ich bin stolz, aus meinem Leben das Beste gemacht zu haben und ich habe es weiter vor. Ich bin stolz auf meine zwei Töchter, denen ich versuchte Anstand und Respekt allem und jedem gegenüber beizubringen. Mit  Intuition und allen möglichen RATGEBERN. Zum Beispiel: Man grüßt wenn einem jemand begegnet ob man ihn kennt oder nicht. Knigge mäßig: Mann grüßt Frau – Jüngerer grüßt Älteren – Rangniedriger grüßt Ranghöheren. Was ist da falsch daran?
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SIEHSTE – DAS HAB ICH DOCH GUT HINKRIEGT 🙂
Keine war jemals im Knast. Nur eine machte eine Ehrenrunde. Nur eine fiel durch die Motorradprüfung. Nur eine hatte sich kurz vor der mündlichen Maturaprüfung ein Zungenpiercing stechen lassen. Nur eine fiel beim Ausritt in den Graben und das Pferd auf ihr drauf. Nur eine zieht alle Jahre um. Nur eine lernt schon den dritten Beruf. Nur eine spricht mit Hunden.
Alle leben wir noch, sprechen miteinander und wenn wir nicht gestorben sind, haben wir uns auch noch lieb.
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