Meine Top 5 im Mai

Erkennen wenn ich „anzapft“ oder „ausgnutzt“ werd. Die Palette reicht von “ kleinen Besorgungen“ bis zum großen „Gefallen“. Überall versuchen sie mein „duwirstgebraucht“ Knöpfchen zu drücken. Viele Jahre bin ich drauf „reingefallen“. Heut kommt selbstbewusst: „leider nein“ über meine Lippen. Jedes Jahr, wird Anfang Mai eine Liste gemacht, die Energieräuber entlarven soll:
Meine fünf Tibeter des starken Willens:

Ein Kniefall, nur wem er gebührt

Kannst du, machst du, tust du

1. Besorgungen um die ich gebeten werde, mit der Bergündung: „Hast jetzt eh mehr Zeit“. Hab ich nicht, bin nur besser organisiert. Ergo: Nada-Niente!
2. Energie-Vampire die unnötig aggresiv werden, nur weil ich anderer Meinung bin. Alles schlecht machen, was nicht ihres ist. Teile meiner kostbaren Energie verschwenden, weil die dann weg ist 😦 Ergo: Nada-Niente!
3. Abstand zu Jammerern, zu denen die endlos sudern, aber nix tun. Beschweren, wenn dies oder das nicht wär, sie dies oder das hätten, wäre alles besser. Ich kanns auch nicht ändern, dass müssens schon selber tun. Ergo: Nada-Niente!

4. Bestechung

Mit Geschenken oder Geld, versuchen meine Gutmütigkeit und Zeit auszunützen. In eine Abhängigkeit von „Dankbarkeit“ bringen wollen. Wenns dann anders kommt, die „Gaben“ vorhalten. Danke, ich verzichte. Nada-Niente!
5. Meinen Durchblicker walten lassen. Alle fünf Punkte wiederholen sich und wollen das „du-ich-brauch-dich“ Knöpfchen drücken.
Ein Punkt, der einen sozialen Menschen wie mich in Abhängigkeit bringen kann. Es hat gedauert, doch jetzt funktionierts mit einem Augenzwinkern.

Auf diesem Fuss erwischt man mich nicht mehr

Die Bauernschläue aus dem Dorf zeigt endlich Wirkung, „den alten Fuchs“ in mir. Ausserdem verschafft mir weibliche Intuition den „Durchblicker“ wenn´s heisst:
„Ach, du kannst und machst doch alles besser als ich“: NADA – NIENTE“ – ohne einen Funken von schlechtem Gewissen.
Dieser Fuß hat schon lange einen Gips und Ausnützern schenke ich keine Achtung mehr. Sollte diese Leute irgendwann vor meinem Grabstein stehen, werden sie lesen:
„Sie gestatten, dass ich liegen bleibe“

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