Aufschieben bringt nix!

Der Unterschied zwischen einem geistig, körperlich agilen Menschen und einem Trübsal blasenden Altersgenossen ist: „Beweglichkeit“, besonders die im Hirn. Geistig und körperlich fit, ist man lebensfroher und fühlt sich auch wohler. So macht man noch immer Zukunftspläne und schöpft seine Möglichkeiten aus.
Damit sind wir nicht automatisch „Super-Ager“, aber wir stehen auch nicht, mit einem Fuß schon im Grab.

Leute, lassen wir noch Träume zu und wagen uns spielerisch in unbekannte Region vor. Immerhin zählt gerade in unserem Alter: Selbständigkeit! Selber machen, selber denken, selber leben.
Ein Gehirn das kognitiv (wahrnehmen, denken, erkennen) und kreativ (eigene Initiative, Ideen entwickeln) beschäftigt und trainiert wird, schafft es, immer wieder neue Regionen im Oberstübchen zu aktivieren.
Von Karin Dietl-Wichmann: „Ist das Alter noch zu retten?“

Unser wachsendes Wissen nützen

Anstatt jede Erinnerungslücke mit Alzheimer abzutun, sollten wir auch das „Internet“ nutzen. Jammern ist etwas für „Ewiggestrige“, Leute die alles verdammen, was sie nicht begreifen.
Wir wollen lebensbejahende Zeitgenossen sein und den Menschen aus dem Weg gehen, die sich sowieso nicht „bekehren“ lassen.

Mutig, zuversichtlich, neugierig und dankbar bleiben. Seinen Humor behalten, das strahlt Lebensfreude aus. Froh sein, endlich auszuschlafen und sich freuen, garantiert, einen freien Sitzplatz im Bus oder Zug zu bekommen. HA!
In unserem Alter drücken sogar „Straßenjäger“ (Polizei) – wegen zu schnellem Fahrens auf der Bundesstraße ein Auge zu. Immerhin sind wir keine Führerscheinneulinge, das erkennen sie schon am Kennzeichen. Alles Vorzüge unserer Altersgruppe 🙂

Warum nicht mehr albern sein?

Und warum nicht ein „Handy necklace“ tragen, obwohl das i Phone gar nicht reinpasst. Einfach, weil es einem gefällt. Da sollten uns Kommentare wie – „Jaja, im Alter werden´s schrullig*“ – die Freude daran nicht verderben können.
Ich zum Bespiel, nehme es mit Humor, weil Leute die so reden, sowieso keine Iris Apfel, eine wunderbare, energetische, hundertjährige Frau.

Außerdem ist das gar nix, denn mir gefällt auch noch Tüll am Rock, Federn an den Ärmeln, Fransen am Mantel und Glitzer in den Haaren. Sogar bei Gefühlen bin ich kitschig, aber das ist eine andere Geschichte.

Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Hauch Schalk im Nacken, will ich Dich motivieren – animieren und aktivieren.
Mit originellen Ideen und Impulsen, manchmal mit skurrilen Geschichten aufheitern. Immerhin brachte dieser unkonventioneller Sinn für Humor, schon so manchen anderen dazu, sein Leben wieder leichter zu nehmen und auch die kleinen Freuden des Alltags zu genießen.

*Schrullig: Ältere Menschen, die auf befremdende Weise, an meist lächerlich wirkenden Angewohnheiten oder Prinzipien festhalten.

„da simma dabei, dat is prima“ 🙂

„Was sind schon sechzig Jahre, wenn man einem Hundertjährigen gegenüber sitzt?“

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