Der Weg des Geistes, ist der Umweg

Ein Weg der länger ist, als der direkte Weg, dafür am einfachsten erscheint. Umwege sind unbequem, weil sie vom geraden Weg abhalten. Ich sollte als Aufgabe, mal einen Bericht schreiben, wofür eine Viertelseite reicht. Mit der Bedingung: Das er zwei Seiten füllt. Für mich eine schwierige Aufgabe, wo ich den direkten WEG bevorzuge. Ich quälte Sämtliche Gehirnwindungen, doch der Artikel wurde nicht länger. Da traf ich auf einer Party einen jungen „gscheiten“ Mann, zwei Doktortitel in der halben Studienzeit, der mir einen Tipp gab:“Erzähl so viel wie möglich, mache Andeutungen, illustriere“.

Beim ausarbeiten eines Blogs

Umschreibe so lange, bis es zwei Seiten sind

Für mich ergab das wenig Sinn, Zeitverschwendung, Papierverschwendung wobei die Häfte reichen könnte. Ich dachte an Politiker, lange nichtsaussagende Reden. Heute weiß ich, umschreiben ohne den Sinn der Sache zu verlieren, ist Schreibkunst und Kunst des Erzählens. Im Leben gibt es oft keinen direkten Weg! Wie oft laufen wir Gefühlen hinterher? Was uns gut tut, möchten wir beibehalten. Auch wenn wir unser eigenes „Universum“ haben, dringen andere ein. Sie bringen uns oft vom „Direkten Weg“ ab.

Gottseidank

Ist das so schlecht?

Immer der Nase nach, ist kein blöder Spruch: Instinkt, Gefühle, Ahnung. Bei der Ausbildung zum „Lehrwart- Fit fürs Alter“ sind Bewegungsspiele Schwerpunkt. Den Gleichgewichtssinn testen:
An der oberen Wand im Turnsaal, wurde eine Stelle markiert. Im Abstand von ca. zehn Metern, sollten wir mit verbundenen Augen, vorher zwei, dreimal um die eigene Achse gedreht, „instinktiv“ diesen Punkt anzusteuern. Je nachdem welche Seite im Gehirn ausgeprägter „arbeitete“ auf diese Seite zog es den oder diejenige hin. Die einen mehr Links, die anderen mehr Rechts. Kann das was bedeuten?

Nachdenkmal

Das Lebn is a Kroas

Instinktiv wählt jeder eine Option, wo er meint, schneller das Ziel zu kommen. Da wird die vermeintliche „Abkürzung“ oft eine ungeplante Meilenwanderung“. Eine, bei der man verzweifelt versucht, wieder auf den „richtigen“ Weg zu kommen. Hält Ausschau nach Markierungen, im Winter nach Fußabdrücken. Viel zu spät, fragen manche nach dem Weg, um nicht noch weiter in die „Irre“ zu gehen. Eine immerwiederkehrende Frage: „Warum gehen wir den gleichen Weg, wieder zurück?“- oder „War das jetzt nicht ein Umweg?“ JA!
Weil ich auch gerne „Rückblick“ halte, was ich alles schon geschafft habe. Von Oben schaut vieles anders aus, kleiner oder größer. Egal wie viele Pläne angefangen und beendet wurden, man kommt immer wieder an Stellen, an denen man schon mal „anstand“. Ist es kein Kreis, werden es allemal Schlangenlinien 😉
Oft im Leben, erkennt man erst hinterher, dass der „Umweg“ der beste war. Ausflug nach Salzburg: Escape the Room

oder so 😉

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