Der Weg des Geistes, ist der Umweg

Immer länger als der „Direkte“ und unbequem vom „Eigenen“ abhält. Für mich, Ungeduld in Person, sowieso schwierig, wo ich doch immer den direkten WEG bevorzuge. Aufgabe meiner Schreibschule war mal, einen Zweiseiten Bericht schreiben, wofür eine Viertelseite reichen würde. Quälte meine Gehirnwindungen bis in den letzten Winkel, doch der Artikel wurde nicht länger. Da gab mir ein „Doppeldoktor“ den Tip: „Schreib so viel wie möglich drumherum, mach Andeutungen, illustriere“. Er musste es wissen, hat er doch seine zwei Doktortitel in der halben Studienzeit geschafft.

„Denkmal“

Zeit- und Papierverschwendung

Umschreiben ohne den Sinn der Sache zu verlieren, das ist Schreibkunst, Kunst des Erzählens. Auch im Leben, kann man nicht immer den direkten Weg gehen. Hecheln Dingen hinterher, wissen zwar, was wir wollen und dennoch, bringt uns immer etwas vom „Direkten Weg“ ab. Dann ist es gut, Orientierungssinn zu besitzen.
Während der Senior-Fit Ausbildung bekamen wir oft Übungen, diesen zu schulen:
An der oberen Turnsaalwand wurde eine Stelle markiert. Im Abstand von ca. zehn Metern und verbundenen Augen, sollten wird „instinktiv“ diesen Punkt ansteuern. Nicht ohne vorher zwei, dreimal um die eigene Achse gedreht zu werden, sonst wärs ja zu einfach. Dann, je nachdem, welche Seite im Gehirn ausgeprägter „arbeitet“, auf diese Seite zieht es dich auch hin. Mehr Links oder mehr Rechts.

Blind greif ich prinzipiell daneben

Das Lebn is a Kroas

Instinktiv wählt man im Leben die Option, wo man meint, schneller ans Ziel zu kommen. Oft wird dann aus der vermeintlichen „Abkürzung“ eine „Abverlängerung“, die ungeplante Meilenwanderung“. Man verzweifelt versucht, wieder auf den „richtigen“ Weg zu kommen. Ausschau nach „Wegweisern“ und Markierungen hält. Nach „Fußabdrücken“ die andere hinterlassen haben. Leider viel zu spät nach dem Weg fragen, um nicht noch weiter in die „Irre“ zu gehen.

Selten steht das Schild vor einer Entscheidung

Kurz zurückschauen, manchmal nicht blöd

„Rückblick“ halten, was man geschafft hat. Hinterher schaut vieles anders aus, mal leichter, mal schwieriger. Pläne angefangen und nicht beendet, warum? Man erkennt die Stellen, an denen man schon mal „anstand“. Also keine Gerade, sondern Schlangenlinien?
Oft erkennt man am „Umweg“, dass er es war, der zum Ziel führte.

oder so 😉

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