Ein Himmels-Ereignis, das für Provinzmadame ein „gedanklicher Aufhänger“ ist, wenn sie wieder mal alles auf den Kopf stellen will.
Diesmal schwant ihr eine Veränderungswelle! Immerhin ist für sie jeder Vollmond ein Supermond! Das Himmelsereignis, das in ihr Superkräfte wecken kann, Mut und Kraft gibt, auszubrechen.
Nur diesmal überkommt sie ein mulmiges Gefühl, hatte sie doch wiederholt von einer „Katastrophen App“ gehört. Sollte also etwas Unvorhergesehenes passieren, könnte man Dank dieser, eine Woche überleben. Aber, reicht dazu nicht der Hausverstand? Mitnichten.
Immerhin haperts bei vielen schon bei den Telefonnummern. Viele haben ja nur mehr ihre eigene und den Notruf im Hirn.
Jetzt ein Blackout, wär der Super Gau, eine echte Katstrophe. Hat sie doch grad nur mehr eine Flasche Wein und zwei Bier im Kühlschrank. Im Nachtkastl kein Bargeld, aber stattdessen einen „Womanizer“. Sie hat ja keine Plastikallergie.
Von jetzt auf gleich?!
Da würde nicht mal der Energie-AG Zeit dafür bleiben, einen „Wisch“ ans Anschlagbrett zu hängen, mit der Warnung:
Der Strom ist weg!
Was würde ihr die App also helfen, wenn sie weder warmes Wasser, Benzin, und um Himmels Willen: Das IPhone nicht mehr laden kann?!
Stopp! Oder könnte es nicht auch so sein, dass uns die „Oberen“ wieder nur zum „Hamstern“ animieren wollen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln? Zum „Bunkern“ verführen, um die eigenen Taschen zu füllen? Den Verdacht hatte sie ja schon öfter.
Wie müsste sie wirklich für den Notfall vorbereiten?
Zumindest: Wenn sie nicht verhungern oder „verdurschten“ will. Erst mal einen Vorrat für zehn Tage anlegen, um im Notfall zu überleben. Nur was?
Ha, Freund Google hat natürlich die passende „Checkliste für den Notfall“:
Das Notgepäck – Für den Einpersonenhaushalt:
Provinzmadame müsste also einplanen: Dokumente – Feuerlöscher- Fluchtweg – Treffpunkt – Erreichbarkeit – und Hilfe.
Hilfe? Um nicht alleine zu sterben? Und was passiert mit dem Zeug aus der Wohnung? Ungewiss.
Nun: Die Liste darf nicht zu lang sein und sollte daher so lauten:
- Fertiggerichte, Schokolade, Kekse, Salzstangen, Fertigsuppen (einverstanden)
- Kurbelradio oder Batteriebetriebenes mit USB Anschluss –
(Kein Bildschirm mehr, fad) - Reservebatterien – (die befinden sich alle im Nachtkastl 😉
- Verbandkasten plus Medikamente (Ihr Blutdruck war beim Durchlesen der Liste – schon im Eimer)
- Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Mittel gegen Durchfall (Gnade ihr Gott- wenn Montezumas Rache dazu kommt)
- Waschmittel, Seife, Zahnpaste, Campingtoilette und Toilettenpapier! Müllbeutel, Kerzen, Zünder, Spirituskocher, Heizgelegenheit – phu
Einen Schlafsack? Kennt sie keinen.
- Schutzkleidung, Gummistiefel oder Goiserer (sehr strapazierfähig)
- Unterwäsche (alle Farben oder nur Khaki wegen…?)
- Essgeschirr, (Thermoskanne und Besteck, Teller, Töpfe, Becher, wer soll das tragen?)
- Verbandkasten (ups, da fehlt leider schon einiges)
- Leatherman – das Multitool, (super, sollte sie in einem Weinkeller landen)
- Taschenlampe (wieder Batterien – schwere Entscheidung)
- Kopfbedeckung, (Hm – Rad- oder Skihelm? Klar – wer Hirn hat, sollte es schützen)
- Atemschutz (braucht sie sowieso täglich)
- Arbeitshandschuhe (Gummi, oder um eventuell Verschüttete auszugraben?)
- Fotoapparat und Handy (Ohne Strom?)
Sollte es wirklich jemals dazu kommen, fährt sie mit dem Auto so weit, bis der Tank leer ist. Und der reicht gerade so weit, dass sie bei dem Freund strandet, mit dem größten Weinkeller und endlos Überlebenstools gebunkert hat.
Tja, so – „Ein Weltuntergang am Frühen Morgen, kann einem den ganzen Tag versauen“


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