Jeder kommt mal dran

Was? Du bist schon so alt? Na Gottseidank! Würde mich jemand nach meinem Musikgeschmack schätzen, käme ich glatt, mit einer Vierzig weg. Was solls, wenn ich an die Zeit denke, graut mir sowieso: Ganz egal, was du in diesem Alter machst, alles was den anderen suspekt ist und sie moralisch nicht korrekt finden, wird mit: „Das ist die Midlifecrisis“ kommentiert. Schwachsinn, mir war einfach danach! Ich fühle mich immer „Mittendrin“ und bin zufrieden. In der „Zeit“ genial und amüsant geschrieben: Es lebe der Unterschied, auch der zwischen Jung und Alt. Glücklich zu sein, die eine Rolle nicht mehr und die andere noch nicht spielen zu müssen.

Who is wer und Where is wo

Fabeldichter Aesop humoristisch und zynisch

Genau so mag ich s 🙂 Also, leicht abgändert: Ursprünglich wurden dem Menschen 30 Jahre zugestanden. Mit dieser kurzen Spanne war der Mensch aber unzufrieden. So nahmen die Götter dem Esel, dem Hund und dem Affen einige Jahre ab und gaben sie dem Menschen. Der Mensch hat nun die ersten 30 Jahre seines Lebens zu eigen, die nächsten 30 Jahre muss er sich plagen wie ein Esel. Zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr, liegt er dann in der Ecke, knurrend wie ein alter Hund und wenn es hochkommt, sind ihm noch weitere 10 Jahre beschieden, in denen er närrisch ist, wie ein Affe.

Hirschhausen sagt: Die Jüngeren können besser rennen, die Älteren kennen die Abkürzung 🙂

In ihrem neuen Buch „Die Bessere Hälfte“ – geschrieben von: Dr. Med. Eckart von Hirschhausen und Prof.Dr.Med. Tobias Esch: Gibt es drei Arten von Glück!
Glücksphase A: Das jugendliche Glück , „das Glück des Wollens“ – die Motivation etwas erreichen zu wollen, Abenteuerlust. Begierde, Satisfaction“: Sex, Drugs and Rock and Roll. Dieses Glück ist vergänglich.
Glücksphase B: ist das Gegenteil von A – während der A Typ, sich zu etwas aufmacht, will der B Typ lieber weglaufen. Die Bewegung weg von etwas, das er nicht mag.
Glücksphase C: Die Orientierung zur Zufriedenheit. Das ist der Weg, der evolutionär vorgesehen ist. Wir sollen den Hafen nicht zu früh erreichen. Wer würde sonst Pläne schmieden, die Welt retten und sich überlegen wie wir zum Mars kommen?
Alles zu seiner Zeit: erst das Ackern, dann das Säen, dann das Ernten.

Ohne hierzu an der Statistik oder Forschung teilgenommen zu haben, kann ich dieses: HUNDERTPROZENTIG Unterschreiben 🙂

2 Gedanken zu “Jeder kommt mal dran

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.