Hatte ich immer eine Wahl?

Eine unreife Göre, grad mal Zwanzig meinte: „Du taugst ma, du hast dir nie was gschissen“. Erst wollt ich ihr den Vogl zeigen, hab aber geantwortet: „Nein, ich hab mich nur getraut“. Das, was für andere einfach ausgesehen hat, aber nicht war. Mut war die Option und Angst das Bauchgefühl dabei. Lorbeeren bekommt man für „Hauruck-Aktionen“ nicht, weil sich damit etliche überrumpelt fühlen. Sicher hatte ich auch Zweifel an meinen Entscheidungen, ein schlechtes Gewissen, vielleicht die Falsche getroffen zu haben. Und dann haben sich doch noch Möglichkeiten „Mittendrin“ ergeben. Für Trennungen, gibt´s sowieso keinen richtigen Zeitpunkt.

Zu früh oder zu spät?

Lange überlegen, „Für und Wider“ abwägen, garantiert auch keine perfekten „Ergebnisse“. In Chaos-Situationen, mal ich mir sowieso das Schlimmste aus. Wenn eine Veränderung anstehen sollte, kann es aber eine große Entscheidungshilfe sein, wenn ich mich frage: „Was würde mehr verletzen, gehen oder bleiben und womit würde man selber oder die anderen, am wenigsten fertig?“
Meine Devise: „Ändere was, dann ändert sich was.“ Ohne Familie, Liebe und Freunde, wäre es ein trauriges Leben für mich, nie etwas gegen Enttäuschungen versucht oder verändert zu haben, noch mehr.

Mit mir, nie wieder

Oft brachten schon kleine Schritte Veränderung. TUN war der Motor, nicht nur reden! Jeder hat eine Wahl und schlimm ist nur, Möglichkeiten die man hätte, nicht zu nützen und sich lieber fürs „NICHTS TUN“ entscheidet.
Wer handelt, weil er meint, so handeln zu müssen und sollte sich auch fragen: „Ist es so, wie ich mir das vorgestellt hatte?“
Wenn eine Entscheidung doch nicht das gewünschte Ergebnis brachte, sollte man zumindest den MUT aufbringen und dazu stehen. Daher ist mein Leitsatz fürs Leben noch immer:
„Besser ist man hat, als man hätte!“
Abgestürzt und aufgewacht, ich merkt es spät genug,
wieder mal gestolpert, ich gebs zu.
Risse in der Seele und Make Up im Gesicht,
ball ich meine Faust und sage: Mit mir nicht!
Gitte Haenning.


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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