Zu viele Neujahrsvorsätze?

2–3 Minuten

Viele unserer Neujahrsvorsätze würden gelingen, wenn wir nicht so viele auf einmal hätten! Weniger wären besser und diese so schnell wie möglich umsetzen. Wahrscheinlich genau deshalb, gelang Provinzmadame die letzten Jahre, nicht jedes Vorhaben auf Anhieb und konnte so ihre Ziele nicht erreichen. Heute ist das anders, wenn sie sich schon zum Jahreswechsel etwas vornimmt, dann gelingt es ihr.
Vor allem weil sie überzeugt davon ist und meistens, oft schon mittendrin steckt. Unterstützend wirkt die Metapher von der Ausbildung zum „Senior-Fit Instruktor“, die Grundstufe der staatlichen Ausbildung für Betreuer im Sport.

Ein Meister der Sportpsychologe unterrichtete damals, ein Trainer der österreichischen Handballnationalmannschaft.
Seine Metapher: Das Gedanken-Spiel zum Thema Mut.
Nach kurzer Einführung hatte er angefangen Provinzmadame zu testen: „Würdest du dich trauen, auf deinen Stuhl zu steigen und dann runterspringen?“ Ihre Antwort: „Logisch“.
Er fragte weiter: „Wenn dein Stuhl nun auf einem Tisch stehen würde?
Provinzmadames Antwort war wieder positiv: „Ja, von da auch“.
Der Psychologe machte es schwieriger: „Wenn der Stuhl nun auf dem Dach stehen würde?“
Provinzmadame überlegte und meinte: „Nein, von da nicht mehr“ . Verwundert fragte der Sportpsychologe : „Aber warum nicht?“
Ihre spontane Antwort: „Ja, weil ich runterfallen könnte?“
Darauf wurde der „Lehrkörper“ laut und schrie in die Klasse:
DAS IST aber NICHT GEFRAGT!
Provinzmadame war damals sehr erschrocken, aber überrascht zugleich, denn sie hatte begriffen worum es ihm ging.

Es gehört Mut zur Überwindung

Der Psychologe erklärte die Philosophie dahinter: „Kein Abfahrer würde jemals gewinnen, wenn er so denken würde!“
Außerdem erinnerte er uns „Schüler“ daran, dass trotz aller medizinischen und sportlichen Prognosen, Hermann Maier mit so einer Einstellung wie Provinzmadame sie hatte, nie mehr auf einem „Stockerl“ gestanden wäre.
So erklärt sich natürlich auch vieles für sie.
Macht es wirklich so einen großen Unterschied, ob der Stuhl im Wohnzimmer auf dem Tisch oder auf einem Dach steht?
Eines ist sicher: Für Provinzmadame müsste es ein Flachdach sein, bei ihrer Höhenangst.

Provinzmadame geht das neue Jahr langsam an

Erst mal nimmt sie den neuen Kalender in die Hand und wird die Geburtstage lieber Menschen übertragen. Notiert die wichtigsten Termine und Dinge, die, die sie ehest erledigt haben will und behält die 72 Stunden Regel im Auge.
Denn heute ist es so, sollte sie mit etwas hadern oder Angst haben vor dem nächsten Schritt, dann denkt sie an den Stuhl am Dach.
Wie heißt es so schön: Wer schwimmen kann, dem kann es egal sein wie tief das Wasser ist, ob zwei oder zwanzig Meter.
Diesen AHA- Effekt sollten wir alle für unsere Entscheidungen nützen und uns klar darüber sein:
„Erst mal wissen was man will, bevor man sagt, was man nicht will“
Hierzu ein Kalenderspruch von Lars Armend:

„Auf der Suche nach Glück, ist man am Anfang nie Glücklich!
Mit diesen positiven Gedanken wünscht Provinzmadame:

„Im neuen Jahr viel Glück, denkt nicht zu viel ans Alte zurück.
Denkt lieber im Neuen daran, dass man alles Schlechte ändern kann“

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