Never together again

Irgendwann kann es sein, dass sich das „Busenfreundinnen- Dasein“ verabschiedet. Hat man sich nix mehr zu sagen? Wenn berufliche und private Veränderungen eingetreten sind, sind oft keine Gemeinsamkeiten mehr da. Dafür könnten „verschollene“ Freunde wieder auf der Bildfläche erscheinen. Ist das ein kleiner Tod und großer Verlust? Kann sein, dass es von der anderen Seite nicht so wahrgenommen wird, weil die Freundschaft für ihn oder ihr, sowieso schon lange keine mehr war, eher „gute Bekanntschaft“. Unverbindliche Treffen vereinbart, nur weil man sich eine Ewigkeit kennt.

Vieles ändert sich mit den Jahren

Interessen oder finanzielle Möglichkeiten halten sich nicht mehr die Waage. Manche versuchen daran festzuhalten, ich lass gehen was gehen will und soll. Manche lassen sich nach über Dreissig Ehejahren scheiden, weil nichts mehr da ist, worüber man reden kann. Ich kann auch allein, dass hab ich mir oft genug bewiesen. Grade wär ein Kurztrip ins Wasser gefallen, weil meine Begleitung krank wurde und niemand einspringen wollte oder konnte. Dann halt alleine wegfahren, auch gut! Nach zig Jahren, Skiausrüstung aus dem Keller holen und ab geht die Post. Aber oh Schreck, das Innenfutter der Skischuhe hat sich aufgelöst. Die Schale spröd und die Skikanten der Oxidation zum Opfer gefallen.

Lohnen sich Neue?

Die paarmal, die ich bis heute gefahren bin? Dann ist mir eine Bekannte eingefallen, sie fährt bei jeder Gelegenheit übers Wochenende weg: ALLEIN. Bunkert sich in den besten Hotels ein und beansprucht den Zimmerservice für zwei Tage. Verbringt sie allein im Bett, mit Schmachtfetzen vorm TV. Einfach so, zwanglos, weil es ihr, wie einem Kind, in fremden Zimmern und Betten so gut gefällt.
Das werde ich diesmal machen, aber nicht im Bett, denn ich will und trau mich auch alleine raus. Sollte mich an der Bar jemand ansprechen, warum ich alleine hier bin, werde ich antworten:
„Tja, es gibt nur drei treue Freunde – eine alte Ehefrau – ein alter Hund und flüssiges Geld“
Benjamin Franklin


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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