Still Fritzi!

Wurde der Hund einer Freundin genannt, weil er pausenlos unterm Tisch winselte. Jammerte, wenn Frau und Herrchen zu lange im Cafe saßen und ihnen ein zigfaches: „Still-Fritzi“ entlockte. Zwei Worte, die auch mir bei „Schwaflern“ über die Lippen kommen. Jung und kinderlos glaubt man: Familie mit Kind und Kegel, alle sind lieb und verdrängt die Realität:“ Juhhuu Freitag! NADA, ich bin Mutter“

Jede Frau die i kenn, hot a Scheißgeburt ghobt

Erzählte entrüstet ein junges Fräulein am Nebentisch aus. Das sie mal einen Kaiserschnitt plant, erschrak ihren Freund: „Aber dann hast du eine Narbe am Bauch?“ Nana, meint der Partner vom anderen Pärchen: „Wir bekommen unser Kind ganz „normal“. Der muss es ja wissen. Blutjung bekommt man viele Geschichten erzählt. Von denen, die fast „gar nix“ gespürt ham, weil sie die Wehen weggeatmet haben, bis zu denen, die den Bezirk zsamm geschrien ham. Doch, es kommt immer anders als man denkt. „So schlimm wirds net sein“ dachte ich´auch, als ich im neunten Monat eine Frau mit Kinderwagen vorbeispazieren sah. Vor einer Woche noch mit Bauch und jetzt, ging sie genauso normal wie „vorher“.

A bisserl anders kams doch

Endloswehen und dann doch ein Kaiserschnitt. Eins wusste ich immer: Ich will Kinder. Kein Gedanke an den Geburtsschmerz, sondern danach das kleine „Würmchen“ in den Armen und Liebe in der Endlosschleife.
Heute sind meine Würmer älter als ich damals war und den Kreißsaal von innen sah.
Bei ihren Anblicken dachte ich oft: Du nervst, du bist komisch, du bist so anhänglich, du bist verrückt, oh mein Gott: Du bist wie ich“. Die Ältere, als Teenager überzeugt: „Ich werde Walforscherin“ und landete in der EBEWE“ und die Jüngere mit ihrem ausgeprägteren Selbstbewusstsein:
„Ich bin total unterfordert“, bevor der Blaue Brief aus der Schule hereinflatterte.

Explosive Mischung – Die Flatterin und die Forscherin


Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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