Die Wirkung der Erstversuche

Neues hält das Hirn auf Trab und das am besten mit: Erstversuchen!
Damit kann man auch viel Erfahrung im Scheitern sammeln.
Den letzten ersten Versuch startete ich mit „Burlesque“, um eventuell mal einen perfekten Striptease hinzulegen. Im Geiste sah ich mich schon, eine elegante Schrittfolge hinlegen, um meine Partner zu verführen. Doch ich scheiterte damit schon kläglich am Anfang.
What shells, ich hab´s probiert und meine Synapsen konnten wieder Party feiern.
Wissenschaftlichen Studien zufolge ist es nämlich nicht notwendig, neu Erlerntes perfekt zu beherrschen, sondern alleine das Probieren, zählt schon als „Hirntraining“.

Weg mit Routine, die den Geist erlahmen lässt

Routine ist zwar bequem, macht aber „begriffsstutzig„. Das menschliche Gehirn braucht Abwechslung und die Seele, dass man immer wieder mal die Alltagsroutine unterbrechen indem wir Neues wagen.

Erinnern wir uns doch an das erste Mal ohne Hilfe Fahrradfahren, oder an das Wechselspiel – Kupplung – Gas beim Autofahren.
Mann, das hat bei mir gedauert, bis es vom Hirn in die Beine ging.
Auch die glorreiche Empfehlung, mal einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen, das hat mir arg viel Zeit gekostet.

Doch der beste „Synapsensport“ ist – etwas mit den Händen tun. Hier sorgte der Kreuzknoten für Synapsenkirtag – in meinem Hirn.
Denn: Will ich diesen Knoten korrekt machen, muss sie muss ich mir heute noch das Sprücherl vorsagen: Rechts vor Links, und Links vor Rechts.
Beherrscht diesen Knoten, kann einem der Wind nix mehr anhaben, ob mit oder ohne Spruch.

Warum gerade dieser „Segelknoten“? Weil durch meine Schuld, der große Sonnenschirm eines Freundes, vom Wind zerfetzt wurde. Den Schattenspender – nur mit einem normalen Konten zusammenbinden, hält keinem Sturm Stand. Weshalb der Schirm, damals vom aufziehenden Gewitter zerrissen wurde.

Auch das, macht für das Hirn keinen Unterschied

Ob Abenteuerreise oder nur der Ausflug in den nächsten Ort. Raus aus dem Alltag, das tut dem Oberstübchen gut und nebenbei, hat man auch was zu erzählen. Damals, kam ich selten aus dem Dorf hinaus, darum bin ich auch keine „Weitgereiste“.
Kein Afrika, China, Australien oder Amerika, ja nicht mal ganz Österreich hab ich gesehen und trotzdem, konnte ich viele schwierige Phasen im Alleingang lösen.

Darüber schreibe ich auch, denn einiges soll gute Laune verbreiten und einiges, zum Nachdenken anregen.
Jede meiner Geschichten enthält eine Metapher, die auch anderen in schwierigen Lebenslagen unterstützen und aufbauen sollten.

Den Tagen „Sinn“ geben

Als selbsternannte „Erlebensbeauftragte“ – möchte ich helfen, deine Sorgen zu subtrahieren. Das „Kleine“ zu etwas Großem machen und im Alltag keine finalen Versuche, sondern immer wieder zwischendurch – auch Neuanfänge wagen.

Den Gedanken – an einen „letzten Versuch“ hab ich längst verworfen, denn er suggeriert Endgültigkeit. Dabei bietet uns jeder neue Versuch, die Möglichkeit und neu zu erfinden, zu lernen und zu wachsen.

Klar gibt es feste Regeln im Leben, aber keine vorbestimmten Bahnen, im Gegenteil, das Leben es ist ein ständiger Fluss von Chancen und Möglichkeiten. Daher ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen oder einen anderen Weg zu nehmen. Jeder Schritt, auch wenn man scheitert, ist letztendlich immer ein Schritt nach vorn.

Wir Menschen sind unglaublich wandelbar, darum bekommt jeder die Gelegenheit – sich zu verbessern.
Wir sollten stets im Auge behalten, bei jedem Versuch, egal wie oft man scheitert, liegt die Chance und Gelegenheit, sein Leben neu zu gestalten.

Es lohnt sich daher, öfter mal etwas Neues zu probieren, weil nur das, das wahre Leben ist. Greif nach den Sternen und lass die Dinge los, die nicht mehr für dich passen.

„Vorsicht, der Versuch etwas unter den Teppich zu kehren, kann Staub aufwirbeln“ – Ernst Ferstl

Mit 60ig der erste Versuch auf dem Stand up Paddel, naja, anderen ergings ja ebenso 🙂


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