Wer Neues probiert, hält sein Hirn auf Trab, besonders: Mit Erstversuchen! Dabei sammelt man natürlich auch viel Erfahrung im Scheitern. Wie ich, als ich beim Versuch einen perfekten Striptease á la „Burlesque“ hinzulegen, gleich zu Anfang kläglich scheiterte. Dabei sah ich mich im Geiste schon, mit einer eleganten Schrittfolge, meinen Partner zu verführen.
What shells, ich hab´s probiert und die Synapsen konnten Party feiern. Wissenschaftlichen Studien zufolge ist es sowieso nicht notwendig, neu Erlerntes perfekt zu beherrschen, weil das Probieren alleine perfektes „Hirntraining“ ist.
Wichtig: Weg mit der Routine, die den Geist erlahmen lässt!
Routine ist zwar bequem, macht aber „begriffsstutzig“ und langweilt das Hirn. Unser Gehirn liebt Abwechslung und die Seele, dass man seine Alltagsroutine unterbricht.
Ergo: Ab und zu Neues, das macht Sinn.
Wer erinnert sich nicht an das erste Mal ohne Hilfe Fahrradfahren, oder an das Wechselspiel – Kupplung – Gas beim Autofahren. Mann, das hatte gedauert, bis es vom Hirn in die Beine ging. Bei mir zumindest. Oder die glorreiche Empfehlungen, einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen, das hatte mir auch extra viel Zeit gekostet.
Der beste „Synapsensport“ ist aber, etwas mit den Händen tun. Mudras oder andere Fingerübungen. Da kann sogar der Kreuzknoten für „Synapsenkirtag“ im Hirn sorgen.
Noch heute muss ich mir das Sprücherl vorsagen: Rechts vor Links, und Links vor Rechts. Obwohl ich ihn schon vor fünf Jahren probierte. Einer dieser „Segelknoten“, denen der Wind nix anhaben kann, ob mit oder ohne Spruch.
Warum gerade dieser Knoten? Weil einfach zubinden bei starkem Wind nicht hilft. Wie der Sturm, der den großen Schattenspender eines Freundes zerfetzte. Ich war schuld daran, weil ich ihn nur „zugebunden“ hatte. Der neue Sonnenschirm, sollte daher nicht das gleiche Schicksal erleiden.
Für das Hirn macht es auch keinen Unterschied
Ob Abenteuerreise oder Ausflug in den nächsten Ort. Was zählt: Raus aus dem Alltag, das tut dem Oberstübchen gut, außerdem bringt es neuen Gesprächsstoff.
Früher kam ich selten aus dem Dorf hinaus, bin also keine „Weitgereiste“. Ich war noch nie in Afrika, China, Australien oder Amerika, ja noch nicht mal in ganz Österreich. Und trotzdem habe ich viele schwierige Phasen im Leben, im Alleingang lösen können.
Der Sinn von diesem Blog: Gute Laune verbreiten, zum Nachdenken anregen und auf jeden Fall: motivieren – animieren – aktivieren!
Der Grund, warum jede meiner Geschichten eine Metapher enthält. Eine, die in schwierigen Lebenslagen helfen und aufbauen soll.
Den Tagen „Sinn“ geben
Ich will Deine persönliche „Erlebensbeauftragte“ sein – und Dir helfen, deine Sorgen zu minimieren. Das „Kleine“ zu etwas Großem machen und dich im Alltag zu keinen finalen Versuchen, sondern zu vielen Neuanfängen motivieren.
Den Gedanken – an einen „letzten Versuch“ verwerfen, weil dieser nur Endgültigkeit suggeriert. Für mich zählt jeder Versuch, weil nur er die Möglichkeit bietet, sich neu zu erfinden, zu lernen und zu wachsen.
Für jeden gibt es Regeln im Leben und dennoch keine vorbestimmten Bahnen. Im Gegenteil, das Leben ist ein Fluss von Chancen. Es ist daher nie zu spät, etwas Neues zu beginnen oder einen anderen Weg zu nehmen. Denn: Jeder Schritt, auch im Scheitern, ist letztendlich immer ein Schritt nach vorn.
Wir Menschen sind unglaublich wandelbar und sollten daher jede Gelegenheit nützen – uns zu verbessern. Im Auge behalten, dass bei jedem Versuch, egal wie oft wir scheitern die Chance liegt, sein Leben neu zu gestalten.
Es lohnt sich daher Neues zu probieren und auch mal nach den Sternen zu greifen. Vor allem aber die Dinge loszulassen, die nicht mehr passen.
„Vorsicht, der Versuch etwas unter den Teppich zu kehren, kann Staub aufwirbeln“ – Ernst Ferstl


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