Die sieben Säulen des Lebens

Provinzmadame will auch mehr über „den Sinn des Lebens“ wissen, also stöbert sie sich durch alle möglichen Seiten im Internet. Interessiert blieb sie bei: „Die sieben Säulen des Lebens“ hängen.
Die Erste Säule ist das Erbgut, Charakter, Ähnlichkeiten und Talente. Eltern, Großeltern, auch die „Urur“ und wer weiß wie weit zurück. Wenn es nach ihren Geschwistern ginge, wäre sie „doppelt bestraft“: Die Gene von OMA und Tante Hilda, JESUS! Die Erinnerungen an ihre Oma sind eher gemischt:
Wenn sie zu Besuch war wollte sie sich ständig nützlich machen, da schnitt sie am liebsten das alte Weißbrot für Knödel in der Küche. Nur, meist ist ihr ein Nasentröpferl in d´Schüssel neitropft. Das hatte die Tochter, vom Freund ihrer Mutter mal gesehen. Wäu,wäu, wäu, hat sie da geschrien, is rausgstürmt und hat gschimpft:
„Von eich ess i kane Knödl mehr“. Provinzmadame und ihre Geschwistern hatten nun auch genug, also hat es Mamma danach nur mehr ins Traung (Saufutter*) gschmissn.
Es sollte Beschäftigungstherapie für Oma sein, damit sie sich nicht noch in andere Angelegenheiten einmischt. Trotzdem zweifelten sie am Resultat und vermuteten alle, bevor Meli das gesehen hat, haben sie sicher solche Knödel gegessen, da ihre Mutter schon immer der Auffassung war: „Wird eh ois kocht“

Die zweite Säule: Talente

Improvisieren, umdenken, immer wieder etwas anders machen: Das kann Provinzmadame. Situationen die ihr so einiges abverlangen, mit Entschlossenheit unbeschadet überstehen. Neuem nicht skeptisch begegnen, aber auch nicht gleich hinterher hecheln. Lockerheit in Unterhaltungen bringen und eventuelle Spannungen entschärfen. Als „Wasserfrau“ erkennt Provinzmadame daher negative Individuen sofort. Das wäre: Die dritte Säule: Abgrenzung von miesen Charakteren.

Die vierte Säule: Energie

Die verbraucht sich oft schneller als Provinzmadame lieb ist, aber immer noch genug, um Neues zu beginnen. Energie spenden ihr gute Gespräche, Reisen und ausreichend Schlaf. Eine Gesellschaft, die ihr das Gefühl gibt, gemocht zu werden, wie Wespen ihr Marmeladebrot und der Mechaniker ihr Auto, das Schlaglochsuchgerät. Außerdem gutes Essen und Bewegung.
Die fünfte Säule: Betrifft die Regeneration, die dauert bei ihr schon etwas länger. Stress, Streit und manchmal Traurigkeit, fordern von Provinzmadames ihre ganze Energie.
Noch sind die Abwehrkräfte stark genug, sonst wäre sie öfters abgeschlagen und antriebslos. Zwischendurch mal Zeit für nix, das hilft ihr.
Die „Sechste Säule“ – Anpassungsfähigkeit und Visionen.
Ein Wassermann-Naturell wird immer dazulernen, offen für die Welt und Dinge kommen sehen, die sich andere nicht mal vorstellen können. Innovationsbereit, weil ohne Veränderung, Stillstand droht.

Die siebte Säule: Abschließen

Die Vergangenheit gehen lassen und sich mehr für die Zukunft interessieren. Beziehungen zu Menschen halten, die einen auch nach Jahren nur an Gutes erinnern lassen. Sich nicht über andere definieren, sondern sein, wie man ist.

Der angesehene Biochemiker Daniel E. Koshland hat in einem Essay die „sieben Säulen“ des Lebens definiert. Der Artikel erschien am 21. März im https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/die-sieben-saeulen-des-lebens/Wissenschaftsmagazin Science.


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