Meinen Affengeist gezähmt

Meinen Affengeist gezähmt

Endlich, nach wochenlanger Grübelei: Die Ernüchterung! Und wieder brachte mich ein alter ausgeschnittener Artikel darauf und wieder sind´s die Buddhisten. Da fällt mir Richard Gere ein, ist das nicht auch einer? Obwohl, wer mich kennt weiß, ich glaube an keine Wiedergeburt. Zurück zum Ursprung: Die Post hat mir wieder mal aus der Patsche geholfen: Stopp und AUS! Das negative Gedankenkarussell samt Kopfkino gestoppt.

Wie ein Affe von Baum zu Baum

Sprangen meine Gedanken, ergaben keinen Sinn und ich mochte sie am liebsten mit einem Wisch, wegmachen. Kamen aus der Vergangenheit und ließen mich nur in eine düstere Zukunft blicken. Doch nicht lange und nicht mit mir. Wozu hab ich meine Hände, die mich beide, am Schopf packen und herausziehen können. Aus einem Zustand, nein Stillstand, wo nix weitergeht. Jetzt, kann im Gehirn wieder Veränderung stattfinden und es wird weitergehen. Das gelingt am besten mit einem Ortswechsel und dieser liegt vor der Tür!

Wer keine Angst hat lebt gefährlich

Ängste und katastrophale Szenarien spielten sich ab. Verletzende Dinge kamen hoch und ließen sogar Tränen fließen. Meine Konzentrationsfähigkeit schwand und die Affen hatten Kirtag. Die Amygdala, das kleine Gehirnareal am obersten Punkt der Wirbelsäule. Sie wird auch „Monkey-Mind“ – Affengeist genannt. Sie ist unsere Sicherheitsbeauftragte, die alles erlebte kontrolliert. Dr. Katharina Senger hat sie Wächterin genannt. Sie warnt uns vor Gefahren und bewegt uns zum Handeln. Nur, ist der Angstzyklus aktiviert, gerät der Rest unseres Hirns in Geiselhaft.
Der ganze Artikel/ sehr interessant und lesenswert.

Was zählt als Gefahr?

„Zwei Dinge: alles, was unser Leben bedroht, und alles, was unseren Status in der Sippe gefährdet“. Das Geschwätz im Kopf stoppen kann ich nicht durch Meditation, ich brauch Beschäftigung. Etwas tun, um die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten, denn im Kopf tut sich immer was. Mir hilft kreativ sein und an meinen Träumen arbeiten! So viel Zeit liegt ja nicht mehr vor mir. Für die Zukunft wird meine Vermeidungsstrategie sein:
„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen“
Jon-Kabat-Zinn Meditationsforscher
Ursprünglich brachte mich der Artikel aus der BiO von 2013/5 darauf


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