Durch Loslassen und Dazulernen. Denn: Wenn der Kopf vollgestellt ist wie ein Dachboden, bis unter den Giebel, vollgestopft mit staubigen Metaphern die einen im Weg stehen und flüstern:
„Das schaffst du sowieso nicht mehr“ oder „andere sind viel besser„. Das ist doch sehr demotivierend.
Doch genau dem, kannst Du einen Riegel vorschieben, indem Du dein Hirn mit klugen und kreativen Gedanken füllst.
„Dein Gehirn hat genug Platz , es braucht nur den Raum dafür“
Und da hat jeder seine Methode Nachzudenken, ich – unter der Dusche oder beim Mountainbiken. Als diese Idee geboren wurde, war gerade Herbst und die Bauern waren dabei, das alte Stroh von den Feldern zu holen. Da wusste ich, was Vera Birkenbihl meinte:
„Ein Kopf der voll ist wie ein alter Stall und nie ausgemistet wird, kann seinen Zweck nicht erfüllen. Er braucht Neues, frisches Stroh und das Wichtigste: Den Platz dafür“
Der innere Hausputz begann
- Und es tauchten Fragen auf, wie: „Ist es wahr, was ich denke, oder meinen das nur die anderen?„
- Fehlt mir noch etwas? Wo kann ich dazulernen und wo sollte ich loslassen?
- Die verstaubten Glaubenssätze in positive Metaphern umwandeln: „Das kann ich JETZT noch lernen“ und „Ich bin auch gut genug“
Platz für „Neues Stroh im Kopf“!
Wenn der tote Ballast im Oberstübchen weg ist, kann es mit frischem Denken, Neugier und Offenheit gefüttert werden.
Das bedeutet: Raus aus dem Haus, weil Körper und Geist Bewegung an der frischen Luft lieben.
Außerdem ist es kein Geheimnis mehr, dass Zufriedenheit nur entsteht, wenn „Loslassen passiert, bevor es das Denken verschimmelt“.
Darum wollen wir unseren Geist Mit Begeisterung füttern!
Nicht alle Erfahrungen müssen für die Ewigkeit gelten, viele sind ja nicht schlecht – nur einiges sollten wir doch gehen lassen – damit Neues entstehen kann.
„Neues Stroh im Kopf“ = Neue Gedanken und Einsichten.
Alte Überzeugungen auflockern und sein Denken erweitern.
Das kann einen bewusst oder unbewusst, stimulieren oder verwirren.
Unser Kopf ist eben nicht nur ein Archiv, dass irgendwann voll ist – sondern ein Acker, auf dem wir immer wieder etwas Neues, anderes säen können: Im Kopf genauso – wie im Herzen.
„Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne“ – Ernst Ferstl


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