Absichtlich vergessen!

Gedanken bewusst ordnen und Emotionales abschließen. Das „Ablegen“ – was im Kopf belastet, durch Ablenkung. Das Gehirn liebt Neues und Bewegung und darauf wollen wir uns konzentrieren – weil es erstaunlich positiv darauf reagiert.

Auch das Thema loslassen gehört dazu. Dafür überlegen wir uns fünf Dinge, die wir loswerden wollen und bleiben an einem ausgewählten Baum stehen. Diesen umrunden wir Fünf mal und benennen im Geiste die Sachen, die uns Sorgen und Ärger bereiten, aber wie ein Paket beim Baum zurück lassen und weiter gehen.
Kein esoterisches Schnickschnack, sondern eine mentale Technik.
Es gibt gar nicht so wenig Leute, die einen hundertjährigen Baum fünf mal umrunden und glauben, dadurch länger zu leben. Tatsache!

Eine Form der Prävention

Indem wir uns auf die folgenden Übungen konzentrieren, kommen automatisch andere Gedanken und Ideen. Das alles funktioniert so ähnlich, wie Tanzübungen einstudieren oder einen Text lesen.
Mit symbolischen Handlungen, Abstand zu unseren Sorgen gewinnen, um unnötige Ärgernisse, einfach „abzuladen“.
Charmant formuliert: Nicht nur der Dachboden braucht ab und zu eine Entrümpelung, sondern auch der Kopf.

Das Ergebnis: Wir fühlen uns geistig frischer und bleiben interessierter.
Denkaufgaben in Bewegung lösen und gleichzeitig im Kopf aussortieren. So verhindern wir, dass sich der Kopf wieder überfüllt.
Schritt für Schritt geistigen Ballast abwerfen, damit das Gehirn so aufgeräumt bleibt, wie dein Wohnzimmer nach einer erfolgreichen Ausmistaktion.
Wir müssen nicht jede Sorge wie ein Souvenir mit nach Hause nehmen. Die können ja ruhig zwischen Baum drei und Baum fünf bleiben ;-.)

Sturzprävention durch Konzentration.

Mentale Aufmerksamkeit mit körperlicher Stabilität verbinden.
Gehen – wird im Alltag oft durch Sprechen, Rechnen oder „umschauen“ gestört. Indem wir aber beim Gehen motorische und kognitive Aufgaben kombinieren, senken wir das Unfallrisiko.
Das bewirkt die Gehirn-Muskel-Verbindung: Denn: Konzentration steuert die Feinabstimmung der Muskeln, um das Stolpern erfolgreich auszugleichen.

Nicht nur das: Es bringt auch mehr Leichtigkeit in den Alltag. Weil ungewohnte Aufgaben vom alltäglichen Druck ablenken und so unseren Tunnelblick durchbrechen.

Neugierig geworden?

Dann schnapp dir bequeme Schuhe und probier´s aus.
Hier herrscht kein Leistungsdruck und keine festen Regeln.
Es geht nicht um richtig oder Falsch, sondern allein, an der Freude am Denken in Bewegung.
Und: Mit Humor – das bewusste Erleben im Hier und Jetzt.

Die Gedanken dorthin lenken, wo wir sie haben wollen und den Alltag für kurze Zeit hinter uns loslassen.
Manchmal reichen genau solche Schritte, um den Kopf freier und das Herz leichter zu machen.

Nächster BRAINWALK – Kurs: Dienstag 15. September 2026

„Es passiert nichts Neues, wenn Du jeden Tag dasselbe tust“ – Waldemar Zeiler

Mit der Leichtigkeit des Schmetterlings

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