Fliagn mit Dir?

Dazu müsste Frau Gertrude Tabula-Rasa machen, ihre Denkerstirn runzeln oder ein Orakel befragen. Die besten Erlebnisse hatte sie immer dann, wenn sie sich auf Neues eingelassen hat. Darum ihre Frage jenseits der Fünfzig, kommt noch was? Warten ob etwas passiert und was, wenn nix mehr passiert? Gefährliche und unbequeme Dinge muss sie nicht haben. Aber den Rest ihres Lebens dahinplätschern lassen auch nicht. Sie will keinen Sprachkurs besuchen, auch keinen Selbstfindungskurs und schon gar kein Schweigeseminar.

Ab heute nur mehr ihre schönsten Klamotten tragen

Vielleicht ihre Haare nicht mehr färben, aber einen dicken Balken a la „Sophia Loren“ über ihre Augen tätowieren lassen. Die besten Restaurants besuchen und „Flugstunden“ nehmen. Tanzen gegen den Rest der Welt, wenn´s sein soll auch allein. In der Schule war sie so feig, dass sie nicht wagte ihre Hand zu heben aus Angst, die Antwort könnte falsch sein und deswegen ausgelacht werden. Heute steht sie zu mancher Unwissenheit und hat kein Problem damit. Dennoch, richtig mutig ist sie immer noch nicht. Warum sonst, dümpert sie in einer Gesellschaft und Gegend rum, die sie nicht weiter bringt?

Bei einem ist sie sicher

Er, da Oben, hat nicht vergessen auf sie. Deshalb wird sie sich überraschen lassen und jederzeit für Wunder bereit stehen. Wünschen kann man sich alles, hat ihr Ex gemeint. Stimmt, darum lebt sie nach dem, was Gitte schon vor Jahren sang:
„Ich will Alles, ich will Alles und zwar sofort, eh der letzte Wunsch in mir zu Staub verdorrt.“
Für alle, die solche oder ähnliche Gedanken plagen:
“ Fliagn mit Frau Gertrude“ muss nicht sein, doch wie wärs mit:
„Gehen und gehen lassen“ – alte Denkmuster, Gewohnheiten und Menschen die Energie rauben, einfach mal hinter sich lassen.
„Das Leben ist zu aufregend, als dass man gemütlich darin rumsitzen dürfte“
Peter Bamm

„Laß uns das riskieren, was wir sonst verlieren, laß dich gehn und jage, endlich Leben in die Tage“
Konstantin Wecker, aus: „Fliegen mit Dir“

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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