ischlarisch-regnarrisch

Tag 112 im Jahre 2014 und es regnet, regnet und regnet. Im Ideen-Ladl herrschte keine Leere. Agil & Vinoviel hatte ja einiges zu bieten. Zu finden zwischen Kreuzplatz und Pfarrgasse, hätte es der Hot-Spot werden sollen. Tja, dumm gelaufen, nix dazugelernt und davon die Hälfte vergessen: Die Kasse blieb einfach leer. Neben dem Frosch, am Stehtisch vorm Gschäft, hätt ich ein Schüsserl für Kleingeld stellen sollen: Denn alles, was in Ischl eine Krone hat, wird von Chinesen und Japanern abgelichtet. Meine Deko wolltens kaufen, aber nicht das Repertoire an Erlebniswanderungen buchen. Ich Trottl, ein Souveniergschäft, wäre der Burner gewesen.

In Ischl, am Tischl

5 Minuten Hirn- Massage stand auf der Tafel, Gehirntraining war gemeint. Eine betagte Dame, die mit ihren Kindern, selber jenseits der Fünfzig spazierten, kam herein, setzte sich hin und sagte: „Bitte einmal Kopfmassage“ Was sollte ich dazu sagen? Ich hab ihr ein paar Denkaufgaben gegeben und sie ist dann mit starrem Blick aus dem Geschäft. Doch allmählich wusste ich wirklich nicht mehr weiter. Mir gingen die Strategien aus und das Wetter tat den Rest.

Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht

Ich wollte nie in die Fremde, um eine Fremde zu bleiben. Zu Hause ist man niemand, heisst bei den „Seeseitigen“. In Ischl aber, war ich mehr als ein Niemand. Ich hätte was kaiserliches einbauen sollen.
Etwa: Denken wie ein Kaiser, Fit wie ein Kaiser oder glücklich wie ein Kaiser. Im Nachhinein bin i froh, Menschen die von vornherein alles ablehnen, haben Weitsicht noch nie verstanden.

Dafür braucht man kein Gschäft

Stimmt, aber ich dachte, es ist eine Gute Idee, selbst dafür zu sorgen und sich nicht immer um Reservierungen und Ruhetage zu kümmern.
Naja, wie mans macht, is falsch. Bereuen tu ich nichts, vielleicht schreib ich extra einen Workshop in Ischl aus: „Weitsichten – Einsichten und damit bessere Aussichten“
„Es wünscht mir einer was er will, Gott gäbe ihm nochmal so viel“
Hausinschriften aus dem Alpenraum, München 1905

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

Ein Kommentar zu “ischlarisch-regnarrisch

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