D-wie Dankbarkeit oder der Donnerstag

Nicht die Glücklichen sind dankbar, die Dankbaren sind glücklich. Der WEG zum persönlichen Glück: Staunen, Begeisterung und Bewegung, sich interessieren, das macht einen dankbar. Meine Mutter sagte, wenn wir uns über „Langeweile“ beschwert haben: „Geht ins Krankenhaus, dann seid´s wieder z´frieden, das gsund seid´s.“ Stimmt, warum ist das was man hat, nicht genug? Stellt sich das Gefühl von „genug“ irgendwann einfach ein?

ein Gefühl von fliegen

Wofür bin ich dankbar?

Das ich heute aus dem Haus gegangen bin, ohne fremde Hilfe.
Das ich mich frei bewegen und sagen kann was ich denke oder fühle.
(Gut, einen Teil hab ich gelernt, besser für mich zu behalten)
Ich kann essen und trinken, was und wann ich will. Ich hab Freunde, Familie und das Wichtigste: Ich bin gesund! In jungen Jahren macht man sich über so was keine Gedanken, es ist Selbstverständlichkeit. Allein, dass ich kaufen kann, was ich täglich brauche, ist für mich Luxus. Für wenig, viel bekommen, auch eine Einstellung, doch Gier oder Neid, bringt maximalen Frust und keine Zufriedenheit.

Na und?

Zufriedenheit, das Einzige, das einen Hauch „Jugendlichkeit“ im Körper und der persönlichen Erscheinung hinterlässt

Daseinsfreude, ein wunderbares Gefühl. Ich muss nicht alles mein Eigen nennen. Was machen, mit dem ganzen „Zeug´s?“ Wenn alles was wir haben, immer zu wenig ist oder immer neidisch auf andere blicken, wird sich das irgendwann, auch im Gesicht zeigen. Zu erkennen an herabfallenden Mundwinkeln und früh, tiefen Falten.
Wenig, is mir zwenig, kann eine Lebenseinstellung sein, doch mit dieser kann man weder gelassen noch glücklich werden. Dankbarkeit, schaut anders aus und eine Fussmatte, wo: „Bitte Schuhe ausziehen – Danke!“ draufsteht, zählt nicht dazu 😉

Glück nicht suchen, sondern erkennen. Mit auf dem Foto: lovemylife Gabi

„Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken.“ Goethe

Ein Gedanke zu “D-wie Dankbarkeit oder der Donnerstag

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