D-wie Dankbarkeit oder der Donnerstag

Nicht die Glücklichen sind dankbar, die Dankbaren sind glücklich. Der WEG zum Glück oder was wir dafür halten: Staunen, Bewegung mit Begeisterung, sich für etwas interessieren. Wenn wir uns Kinder über „Langeweile“ beschwert haben, meinte unsere Mutter nur: „Gehts ins Krankenhaus, dann seid´s z´frieden das gsund seid´s und wieder heimgehen könnts“. Gsund, das ist doch genug? Wann stellt sich das Gefühl von „genug“ ein?

Wofür bin ich dankbar?

Zum Beispiel, dass ich ohne fremde Hilfe das Haus verlassen kann. Mich frei bewegen und sagen kann was ich denke. Wobei ich mittlerweile gelernt habe, manches besser für mich zu behalten. Essen und trinken, was und wo ich will. Mir kaufen kann, was ich nicht unbedingt zum Leben brauche, ein wenig Luxus halt. Familie, Freunde und ja, das Allerwichtigste: Gesundheit! Weil die, hab auch ich nicht gepachtet. Mit Dreissig macht man sich noch wenig Gedanken darüber, man nimmt sie als selbstverständlich hin.

Mein täglich „Alles“ 🙂

Zufriedenheit, das Einzige, das einen Hauch „Jugendlichkeit“ in der persönlichen Erscheinung hinterlässt

Daseinsfreude, ein wunderbares Gefühl. Darum is wenig, für mich auch net zwenig. Mit dieser Lebenseinstellung kann man gelassen und glücklich sein. Weil, wenn alles was man hat, immer zu wenig ist, man neidisch auf andere ist, zeigt sich das irgendwann im Gesicht, mit herabfallenden Mundwinkeln und zu früh, zu tiefe Falten.
„Mögest Du immer einen Blick haben, für die Sonne die in Dein Zimmer scheint und nicht für den Staub, der auf ihm liegt“

Dankbarkeit, die Mutter aller Tugenden

Meine Mutter hat sich oft geärgert, wenn wir gemeckert haben, unzufrieden waren, auch mit dem Essen: „Undankbar bis dorthinaus“ hats und nachgerufen, wenn wir vom Tisch aufgestanden sind. Wir wussten nicht warum. Erwachsen, sah das Ganze dann anders aus. Wir waren dankbar, dass wir unsere Mutter noch hatten, unsere Kinder gesund waren, einen Job hatten und uns Schönes leisten konnten. Partner hatten, die uns schätzten.

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