Jeder geht, wie er denkt

Dabei kommt es nicht nur auf das Schuhwerk an. Gehen kann man auf viele verschiedene Arten: Staken oder trippeln, schnell oder langsam, marschieren oder lustwandeln, flanieren oder schlendern, watscheln oder schreiten. Was kann es bedeuten, wenn eine Frau hurtig „stöckelt“? Denkt sie dann auch schnell? Hat sie eine schnelle „Auffassungsgabe“oder muss sie nur dringend aufs Klo? Wenn einer geht, als ob er einen Rucksack voll Steine schleppt, ist der Sorgenbeladen oder nur müde? Viele huschen hektisch und gestresst in den Strassen, sind das alles Schnelldenker oder Vielarbeiter?
faschingsfiguren

Nach einem Zen-Meister

sollten wir uns immer darauf konzentrieren, was wir gerade tun. Wenn wir dann gehen, sollten wir bewusst gehen. Langes sitzen ermüdet mehr, als sich zwischendurch mal von A nach B zu bewegen. Wichtig ist nur das es an der frischen Luft stattfindet. Dabei kann unser Unterbewusstsein würfeln. Die Gedanken können fließen und wenn wir an „Nichts“ denken, kann auch „HEUREKA“ stattfinden :-). Der Journalist Steven Johnson schreibt: Wo gute Ideen herkommen. Eine kurze Geschichte der Innovation über kreative Menschen, die ein wenig spazieren gehen und plötzlich ganz wunderbare Ideen haben. Wir können alle das Potenzial der Beine nutzen und sie nicht nur als Gehwarzen akzeptieren. Wenn wir gedanklich in einer Sackgasse sind, dann sollten wir doch einfach gehen 🙂
Marina bei Dani

Von lass dich treiben

bis – das geht zu weit, kann man staunen was noch alles geht :-). Wir sollten uns nicht gehen lassen, wie einen Germteig. Wir sollten beweglich bleiben, damit unser Geist es auch bleibt. Anregungen und Möglichkeiten gibt es genug. Langsames oder schnelles spazieren, kann deine Denkweise verändern. So weit, so tief, so schön, wie der Attersee, werden sich neue Gedanken auftun und deine Handlungen beeinflussen. Über Stock und Stein, seinen Gedanken auf die Sprünge helfen, sollte die Devise sein. Unbeschwertheit und Unvoreingenommenheit gegenüber Neuem. Wir haben es alle in der Hand und in den Beinen. Vorwärts und nicht rückwärts sollten wir schauen und gehen. Hauptsache Bewegung: Und wenn es nur die Stufen zum vierten Stock sind 🙂

 

 

 

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