Oxytocin-Kuscheln im Jänner

Dazu bräuchte man natürlich das geeignete Gegenüber. Jeder hat s ja net so mit der Nähe. Ich stelle gerne Vergleiche in der Tierwelt an, weil es metaphermäßig besser verstanden wird, glaube ich zumindest. Zwei Mausarten, die Bergwühlmaus zum Beispiel ist polygam, während die Präriewühlmaus eher die langzeitige und monogame Paarbindung bevorzugt. Injizierte man Präriewühlmäusen einen Oxytocin-Antagonisten, so verhielten sich diese im Partnerverhalten ähnlich den polygamen Bergwühlmäusen und zeigten keine längerzeitigen sozialen Bindungen mehrhttp://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/oxytocin-wirkung-und-funktion-des-kuschelhormons-13546038-p2.html

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Es gibt nix was net gibt

Ich will Euch net mit wissenschaftlichen Fakten langweilen. Ihr könnt das alles im oberen Link nachlesen. Ohne diesen „Informationsübermittler“ gibt es so gut wie null Gefühl. Jetzt gibt es dieses Hormon auch in Nasensprays. Wie ist das jetzt noch mit dem Zauberlehrling? Wenn künstliches zugeführt wird, Präparate wie Liquid Trust zum Beispiel, wird unser Hirn faul und lässt sich deshalb die Arbeit gerne abnehmen. Es produziert dann fast kein Oxytocin mehr. Nix, mehr mit schmusn.

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Eine Umarmung täglich

und unser Gehirn produziert dieses Hormon  genügend und regelmäßig. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt ein Beispiel dafür, welche Facetten das „Kuschelhormon“ haben kann: Der Signalstoff wirkt demnach dem altersbedingten Muskelabbau entgegen und verbessert die Regeneration nach Verletzungen – zumindest bei Mäusen. Fehlt Oxytocin aufgrund eines genetischen Defekts, führt das zu frühzeitigem Muskelschwund, berichten Forscher um Christian Elabd von der University of California im Fachjournal „Nature Communications“.
Von Annett Stein | Veröffentlicht am 20.07.2014 | Auszug
https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article130360396/Die-dunklen-Seiten-des-Kuschelhormons-Oxytocin.html

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Das Schlechte daran

Nicht nur das Gute wird verstärkt. Wie immer wenn Gefühle im Spiel sind, kann es auch ins negative umschlagen. Liebe und Hass = Zuneigung und Abneigung. Um keinen seelischen Druck und Schmerz zu erleiden, haben einige schlichtweg die Emotionen weggesperrt. Ad Akta sozusagen. Solche Menschen sind mir am liebsten, in einem Forschungszentrum oder im Hohen Haus.
In meiner Nähe mag ich solche Eiszapfen nicht.
Affenliebe mag ich aber auch nicht. Gibts nix dazwischen?

 

2 Gedanken zu “Oxytocin-Kuscheln im Jänner

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