JUMP

Es gibt Tage, da hilft nur ein JUMP, ein Sprung, von einem Punkt zum andern. Einer meiner riskantesten, der vom fünf Meter Brett. Es blieb bei dem einen, weil ich Angst hatte vorm Aufprall und nicht genug Luft zum Auftauchen habe. Dann, Mitten im Leben, ein Sprung in die Selbständigkeit, der sich von vornherein:
Als Kamikaze-Projekt, finanzieller Rohrkrepierer und finazielle Talfahrt a la Mausefalle darstellte.

Warums hats nicht funktioniert?

Weil ich mich nur auf das Projekt konzentriert habe und „Anfängerfehler“ nicht beachtet habe. Wassermann naturell, gute innovative Ideen, die aber besser andere ausführen sollten. Jünger, hätte ich vielleicht noch einen zweiten Versuch gewagt, doch wir wissen, dass vergisst man am besten gleich. Achtet lieber darauf, finanziell schnell wieder auf die Beine zu kommen. Manchmal schwelge ich in Erinnerungen, manches vergess ich für immer. Denk nicht zurück, im Gegenteil: „Water under the Brigde“. Was würde es bringen? Meine Versagensängste stärken, Verletzungen Revue passieren lassen, wem hilft das? Wenn weinen hilft, weine ich, wenn grübeln hilft, grüble ich. Es hat aber selten geholfen. Entspannt mich auch nicht, im Gegenteil, es macht auf Dauer mürbe und würde meine Lebensfreude versiegen lassen.

Lieber so: Höher – Weiter und Tiefer

Höher in der Erkenntnis, was Liebe betrifft. Weiter in der Entwicklung tiefer Gefühle und das Leben wie einen Garten sehen:
Für den Boden selber sorgen, darum Bäume und Sträucher setzen. Was man gern um sich hat, gießen, schneiden, hegen und Unkraut auszupfen. Pflanzen die nicht „kommen“ wollen, überpflanzen oder ausreissen. Die „Winterharten“ hab ich am liebsten, mehrjährig und immergrün: Die Zypressen.
Zum erstaunen des Ortsgärtners, hab ich Pappeln vorm Haus im Dorf, als Gartenbegrenzung gepflanzt:
„Die setzt ma bei uns ois Allee, aber net im Garten neben der Stroß“.
Meiner Ungeduld hats gefallen, schnell wachsend, biegsam und zäh 🙂
Heute würde ich Zypressen allein aus diesem Grund pflanzen:
Sie verleihen dem Garten mediterranen Flair, sind weitgehend windresistent und voila, nebenbei: Mein Lebensbaum 🙂

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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