JUMP

Oft gibt es Tage im Leben, da hilft nur ein JUMP ins kalte Wasser, oder von einem Punkt zum andern. Mein prickelndster Sprung im Leben, war der vom fünf Meter Brett. Nur einmal! Ich hab mich einfach nicht mehr getraut. Ich hatte Angst. Angst vor dem Aufprall und Angst vor dem Abtauchen. Später im Leben hab ich einmal den Sprung in die Selbständigkeit gewagt.

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Das Kamikaze Projekt

Was so enthusiastisch begann, war eine gefühlte Talfahrt, a la Mausefalle in Kitz. Nicht nur eine geschäftliche Talfahrt, sondern ein finanzieller Rohrkrepierer. Was war schief gelaufen? Ganz einfach, ich hab nur auf die Ausrichtung des Projektes geachtet und nicht auf die sogenannten Anfängerfehler. Wassermann naturell eben. Immer gute innovative Ideen, die besser andere ausführen sollten. Wäre ich jünger, hatte ich vielleicht noch einen zweiten Versuch wagen können, doch wie alle EPU´s wissen, das vergisst man am besten gleich wieder und achtet darauf, das man nach dem Schiffbruch, wieder auf die Beine kommt.

Selfieladen Nullnummer

Mit beiden Beinen

wieder im Leben, denke ich ab und zu darüber nach. Manchmal vergess ich es auch. Ich denk nicht viel zurück, überhaupt nicht. Siehe Text Adele „Water under the Brigde“. Was würde es helfen? Mich weiter in den Versagensängsten eingraben? Verletzungen oder Beleidigungen immer wieder herauf beschwören? Wem hilft das? Ich halte mich daran: Wenn weinen hilft, weine ich! Wenn grübeln hilft, grüble ich! Es hat mir aber noch nie geholfen. Es befriedigt zwar eine zeitlang , aber auf Dauer macht es mürbe und die Lebensfreude versiegt. Ich gebe Hass, Wut und Rache, keine Chance!

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Höher, weiter und tiefer

Höher, in der Erkenntnis was Liebe wirklich bedeutet. Weiter, in meiner Entwicklung und tiefer in die Welt der Gefühle eintauchen. Das Leben stelle ich mir als Garten vor: Ich sorge für den richtigen Boden. Setze Bäume und Sträucher, die ich gerne um mich habe, gieße, zupfe, schneide und hege sie. Pflanzen die nicht kommen wollen, werden einfach überpflanzt oder ausgerissen. Am allerliebsten sind mir: Die Winterharten, mehrjährigen und immergrünen.
PS: Zum erstaunen des ortsansässigen Gärtners*, hab ich damals, noch in einem Dorf lebend,  die italienische Pyramidenpappel, als Gartenbegrenzung gepflanzt. Schnell wachsend, biegsam und zäh, der Baum ist meistens männlich und kann nur als Klon weiter gepflanzt werden 🙂
* „So wos setzt ma do nur ois Allee oder neben der Stroß“

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