Nicht ohne meine Schwimmnudeln

Im Wasser treiben lassen und obenhängen wie am Balkonglander. Die Wellen vom Schiff übern Körper schwappen lassen und fühlen: „Ich bin der kleine König, darum gebt mir nicht zu wenig“. Wenn die Ersten gefahren sind, komm ich erst an, Parklatz frei und genügend Beinfreiheit 🙂 Die Ruhe geniessen und sich nicht von rotzfrechen Gfrastern beim Chillen stören lassen. Was gibts Schöneres als im bachwerlwarmen Attersee das Höllengebirge vor sich zu haben. Wie war das Früher? Da ist man nicht beim Ausstrecken dem Handtuchnachbarn ins Gesicht „gefahren“. Um Neun mit dem „Kammerer-Hansl“ zum Attersee und beim „Schönauer“ ein chilliges Platzerl gefunden. Beim Nachhausefahren die nassen Haare „am eisernen Schranken“ trocknen lassen. Wir durften noch draussen stehen und die Fenster drinnen waren auch noch zu öffnen.

niemandem wäre eingefallen, sich zu weit hinauszulehnen

Um dann vielleicht noch aus dem Zug zu fallen, Wahnsinn. Im Teenageralter gegen Elf und später, erwachsen, mit Kind und Kegel gegen 13:00 Uhrins alte Atterseer Strandbad. Ausgestattet mit unorthodoxen „Bocciadressen“, saulustig um die nächste Runde Spritzer gespielt. Irgendwann war mir auch das zu lang und spätestens gegen Fünfzehn Uhr, gings wieder heim. Mich nervten die idiotischen Bemerkungen alternder „Vip´s“: „De is sicher schon Dreissg, weil der fängt schon zu hängen an“. Mit Blicken aufs Bikinihöschen, gab der lachende Kaufmann noch eins drauf: „Jahh, das ist der Blick ins Himmelreich“. Gott sei Lob und Dank, muss ich mir so an Schas nicht mehr anhören.

Ab heute heissts: nur mehr „privat“

Als „Hunde-Nanny“ die Möglichkeit und den Freibrief. Herrlich, spät Abends alleine am See und den Sonnenuntergang genießen.
Diese Tage sind gezählt, aber wenns mal so weit ist, buch ich mir einfach ein Hotelzimmer in Weyregg oder Steinbach, de scheena Seit vom See 🙂

Sonnenuntergang Steinbach am Attersee

„Dann möchte ich bündigeres, einfacheres, ernsteres. Mehr Seele, mehr Liebe und mehr Herz.“
Vincent van Gogh

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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