Nimms leicht, nimm mich…

Was nehmen, was tun? Wenn die Tage kürzer werden und die Nebeldecke fast jedes Lux verschluckt. Wieder mal ein bisserl googelt und schwupp, bin auf der Seite Lichttherapie. Da gibts die „Ein Personen Leuchte“ – die „Mehr Personen Leuchte“- den „Lichtwecker“ und die „Lichtbrille“. Die Lichtbrille, ist genau das Richtige für mich. Täglich zwanzig Minuten, gleich die ersten zwei Stunden nach dem Aufwachen tragen. Brauch ich das wirklich?

Aufmalen wär leicht 😉

Psychologische Auswirkung

Göthes Farbenlehre:
ROT wirkt aktiv, dynamisch und kräftig. Regt Körperfunktionen an und die Leistung kann gestärkt werden. Herzschlag und Atmung werden schneller, das Adrenalin im Blut steigt. Aufpassen: Zu viel Rot kann Nervosität und Unruhe steigern.
GELB bewirkt die Assoziation zum Sonnenlicht, fördert die Kreativität, Aufnahmefähigkeit und Lebensfreude.
GRÜN bewirkt die Assoziation zur Natur, beruhigend und harmonisch. Verringert die Atemfrequenz und fördert Entspannung.

Alles voller Herzerl

Meine Herzerlbrille

Die ist die Richtige für mich. Wenn es früher dunkel wird, die Straßenlaternen bald angehen und in den Räumen die Kerzen flimmern. Die Herzerlbrille macht aus jeder Laterne, Ampel oder Kerzenlicht, sogar das Scheinwerferlicht der Autos, vorne weiß und hinten rot: Eine bombastische Herzerlflut. Kein Feuerwerk in Sicht? Dann hol die Wunderkerzen vom Keller. BUMM. Kein Flow wirkt besser 🙂

Ein Herz genügt

So einfach geht das

Wer bei mir schwermütig ankommt, geht leichtfüssig, mit der Brille wieder weg. Natürlich gibt es Schwerblütler, solche die jede Leichtigkeit im Leben verdrängen um sich ja nicht, mit so einfachen Mitteln vom Grübeln abhalten zu lassen. Ich bin das nicht, ich greife nach dem Strohhalm in greifbarer Nähe. Dinge die mich kurzer Zeit ablenken können und dem Schwermut keine Chance geben.

Auf und davon

Ich hab den Blues

Manchmal, niedergeschlagen und melancholisch. Melancholie kann ich auch zelebrieren. Zwei Tage vor den „Tagen“ wars oft besonders schlimm. Die obigen zwei Dinge sind gute Helferlein, doch die Situation an sich, hat mich immer weiter gebracht. Erkennen was mich gerade so traurig gemacht hat, mir Ruhe gönnen, mich zurückziehen und erkennen: Meine starke „Mitte“ lässt mich wieder ausgeglichen und lebensfroh den Alltag meistern.
Finde nicht nur Deine Mitte: „mechd sei wia da See, tiafgründig und stüh, mi regat nix auf, kaun kemma wos wüh“

!

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