Dreams are ten a Penny

Leute die sich zu Weihnachten nichts wünschen, kann ich verstehen. Ich hätte nur einen großen Wunsch: „Mehr Zeit, mit den Kindern und Freunden verbringen können“. Ein Glück, dass sie nur einen „Katzensprung“ entfernt sind. So können wir jeden Heiligen Abend mit der Familie feiern. Schenken nur kleine „bedeutungsschwangere“ Geschenke, die nach Jahren noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn, Nichts schenken, ist auch keine Lösung. „Wir schenken uns Nix“– ist salopp dahingesagt, aber meist nie so gemeint. Denn, Weihnachten vorm Christbaum stehen und doch ein Packerl bekommen, peinlich. Dann, lieber „Nichts“ in Buchform.

Wenn der Schenkwahn um sich greift

Der die belastet, die über ihre Verhältnisse Geld dafür ausgeben. Beschämen den Beschenkten mehr, als er sich freut. Was ist mit den Aufmerksamkeiten, die zeigen, dass man zugehört hat? Wenn schon kein erfüllbarer Wunsch geäußert wird, trifft man vielleicht den Geschmack zufällig. Etwas, mit dem man ins Schwarze treffen kann. Heute versteh ich meinen EX: „Bitte schenkts ma NIX„. Stimmt ja, denn wenn´s keinen Sinn macht, landet alles irgendwann am „Schrottwichteltisch“. Jedes Jahr nehme ich mir vor, schon im August mit dem „Besorgungen“ anzufangen. Jedes Jahr wird´s wieder, Ende November, dabei wäre ich so gerne „Schenkmeister“. Möchte mit den meinen Packerln ins Herz treffen. Aber wem gelingt das schon?

„Oh nein, das ist nicht drin“

Rief meine Mutter erschrocken, als ich an Weihnachten beim Auspacken, ein freudig überraschtes: „Mahhh“ ausrief. Eine ihrer sparsamen Eigenschaften, leere Schachteln und Verpackungen aufheben, um eventuelle Geschenke darin zu umhüllen. Das rächte sich des Öfteren. Einmal, hats meine Schwester erwischt, im „FURLA“ Schachterl war kein Geldbörsel, sondern Geschirrtücher. Egal, der Wille zählt fürs Werk oder so.
Darum, schrauft eure Erwartungen ein bisserl runter, dann wird´s auch was mit dem Fest der Freude.
„Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht“
Joachim Ringelnatz

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

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