Husten – i have a Problem

Über fünfzehn Jahre plagt mich dieser Geist. Viele Untersuchungen hinter mich gebracht, Allergien ausgetestet, Lungenfunktion auf COPD und Asthma geprüft. Ergebnis: Ein Spray aus der Schuhschachtel. Den hat mir ein Lungenfacharzt nach der Untersuchung verschrieben. Auf seinem Schreibtisch lag eine Schuhschachtel, mit sämtlichen, am Markt erhältlichen Inhalatoren.
Er hat den Karton mit Inhalt gerüttelt und gefragt: „Nehmen sie einen von denen?“ Ja, Jahre schon den Weinroten, mit dem Befund: „Das wird wohl psychisch sein“

Fachmedizin am Ende, her mit Alternativ Medizin: TCM!

Hier wussten Heerscharen ideale Heilmethoden, Familie nicht vergessen. Die weiß sowieso alles besser und früher.
Also anfangen mit: A – wie Akupunktur
Zum Schluss eine Antenne am Kopf zur Erdung und nach 10x, schlappe 350 Euro blechen, wieder für: Null Erfolg! Jeder der mich husten hörte, kannte irgendjemanden, der mir helfen könnte.
Ergo Shiatsu: Inklusive Stierhorn oder wie das heißt, das einem der Nacken blutrot wird. (Eine trockene Rutschpartie) Die Praktizierende machte und meinte es gut, was mir wirklich gefiel: Sie war ehrlich!
„Wenn´s beim sechsten Mal nicht wesentlich besser wird, ist es leider doch nicht die richtige „Therapie“. Schade.

A- wie Akupressur

Ein Freund, überzeugt von dieser Methode, fuhr ich zu der Dame hin. Um nicht wieder zu hören: „Ja, wennst nie was dagegen machst?“ Entspannend, brachte es trotzdem kein positives Resultat, außer, wieder mal 360,00 Euro weg.
Noch immer guter Hoffnung und beruflich viele Kontakte, privat auf die Berg, lernte ich hier auch viele „Behandler“ kennen.
Kräuter-Posch, hats auch mal geheißen: „Der hat an super „Hirschzungen-Wein“.
Wein klang gut, aber Hirschzungen? Ich mag Ochsenmaulsalat schon nicht. Heute weiß ich: Es ist ein Heilkraut.
Hirschzungenwein nach Hildegard von Bingen vom Posch.
Zehnmal einen halben Liter = 130,00 Euro.
Außer an billigen Rausch am Morgen hat´s nix gebracht.
Von Tagesbeginn bis zum Abend verteilt, ein Stamperl trinken.
Auch hier Erfolgsfaktor: Null
Der Plagegeist Husten wurde hartnäckiger und begleitet mich seither nicht nur tagsüber, sondern auch Nachts. Also, ich kann den Rauchern was husten!

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

8 Kommentare zu „Husten – i have a Problem

  1. Werde Krankenschwester, arbeite dann auf einer operativen Intensivstation, und dann vergeht dir ALLES! Rauchen,weil da die Lungenkranken am Herzen operiert werden, Essen, weil da die Übergewichtigen eine missglückte Magenoperation überstehen müssen, Autofahren, weil da die Unfallopfer repariert werden, Bergsteigen oder Treppensteigen, weil man das Schädeltrauma operiert😂. Rauchen tu ich seitdem nimmer und Fleisch essen nur noch wenig. Nicht aufgeben! Oder weitermachen! Kat.

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