Husten – i have a Problem II

Mittlerweile sind Jahre vergangen und die Kommentare wurden nerviger: „Rauchst Du?“ – „Warst schon mal bei an gscheiten Arzt?“ – „Du hast sicher a Allergie oder Asthma? Meine Lieben, wenn ich was davon hätte, gäbe es was dagegen, oder? Weil ich es selber nicht glauben konnte, machte ich die ganze Wartezimmerprozedur, mit den mir „empfohlenen“ Ärzten nochmal durch. Ergebnis: Ohne Befund! Und weil das im Beamtenstaat Österreich nun mal so ist, gibt´s dafür auch keine Kur auf Rezept.

Der letzte Medizinmann

Es erstaunte mich, meine Lungenwerte haben gut abschnitten. Nun, sportlich bin ich ja unterwegs. Nur am Gipfel, bekam ich ständig einen Hustenanfall. Ich hätte die Winter schon früher auslassen sollen. Ein Arzt meinte: „Belastungshusten“.
Wanderer und Radler nervten mit ihren Kommentare: „I tät zum Rauchen aufhörn“. Der letzte Mediziner stellte etwas plausibles fest:
„Laut Röntgenbild ist ein kleiner Schatten zu sehen. Sie dürften eine Lungenentzündung „übertaucht“ haben. Kein Asthma, aber ihre Bronchien sind durch den chronischen Husten empfindlich geworden und rufen eine allergische Reaktionen hervor.“

Viele Naturheilmethoden

Bachblüten, Tee´s, Zuckerl, Tropfen und Säfte begleiten mich im Alltag. Kommt etwas Neues heraus, probierte ich es, wie BRONCHOSTOP. Anfangs schien es besser zu werden, doch dann, alles beim Alten. Die Nächte wurden härter, besonders zwischen drei und fünf. Laut „Organuhr“ wäre es die Zeit, in der sich die Lunge erholen sollte, sie brachte mir Husten der leider zum Kotzen war.
Am Morgen ständig wie gerädert. Gegen sechs Uhr wach, stellte sich erst da ein angenehmes warmes, entspannendes Gefühl um den Brustkorb ein. Hatte das Gefühl, jetzt könnte ich noch Stunden schlafen. Dem war nicht so, weil ich um sechs aus dem Bett musste.

Ich bedanke mich bei meinem Körper

Wenn ich zurück denke, ist das alles Hardcore. Beziehungsstress spielte damals sicher eine Rolle, aber nach der Trennung, wurde es auch nicht besser. Es entwickelte sich eine Dynamik, die aus meinem Kopf nicht „wegzudenken“ war. In Situationen wie Kundengespräche, Telefonate, Vorträge, sogar beim Sex, immer der Gedanke: „Bitte jetzt net husten“.
Ich hatte „Glück“ es passierte selten. Vor circa sechs Jahren fing ich an darauf zu achten, wann der Husten beginnt. In welcher Situation, bei welchem Essen und in welcher Umgebung.
Teil III folgt

Veröffentlicht von bewegend-begeistern am Attersee

Senioren Dolce Vita oder glücklicher als Gott Lebensfreude und Lebenslust, gemischt mit humorvoller und optimistischer Selbstironie. Humor, ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Dazulernen, neue Erfahrungen machen und Stillstand vermeiden, so bleibt man auf der Herzspur. Denn Leben, findet auch noch ab Fünfzig statt und endet, definitiv nicht mit Sechzig. Als Mutter, Er-Lebenstrainerin, Animateurin und Wanderführerin, lebe ich am schönsten Fleck im Salzkammergut. Schreibe über Bewegungen und Begeisterungen im Leben und last but not least, die Liebe ab Fünfzig. Kann über den Tellerrand hinaus schauen und freue mich, sollte ich viele motivieren – animieren und aktivieren, ergo, bewegend-begeistern können.

2 Kommentare zu „Husten – i have a Problem II

  1. Das es keinen Befund gibt ist für mich ein Rätsel…ich kenne Deinen Husten ja. Möchte einmal wissen, was ein Arzt täte, wenn er so einen Husten hätte!! oder seine Frau oder seine Tochter…Schulterzucken???

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