Pump it up – Upper-Moments

Gestern, direkt beim See und die Stimmung perfekt. Leger auf der „Römer-Sitz-Platz-Gelegenheit“ mit dem Spritzwein in der Hand. Musik im Hintergrund, wartend auf den Supermond. Melodien die noch mehr Laune machen und zum mitsingen anregen. Ich brauche keinen Gardasee, mir genügt wenn die Leute bei der Schirmbar so entspannt sind, wie beim Wellnessurlaub. Sogar eine kleine Modenschau wurde abgehalten. Selbstverständlich hab ich zugeschlagen, weil Weiß, Weiß, Weiß, sind alle meine Kleider. Wo und wann ich das anzieh ist eine andere Sache. Zur Zeit hab ich eher das Problem was ich, wann auszieh.

Ich stehe zu meinem Alter, aber nicht zu den Oberarmen!

Da renn ich oft verzweifelt, nah am Hitzetod, in der Gegend rum. Nein, ich zieh das Jackerl nicht aus! Wenn ich mal Siebzig bin vielleicht. Dann, ja dann werd ich im Top ungeniert flanieren. Vorher noch den Schrank checken, ob eh keine Leichen drin hängen und Penner entsorgen. Ab und zu probier ich nochmal einen Teil. „Der Herr gebs mir im Schlaf“ – leider NEIN – das geht nicht mehr. Warum tu ichs nicht weg? Weil ich mir denk, im Finstern gehts noch. Einer Freundin gehts nicht anders, sie hat sogar einen zusätzlichen Schrank mit Klamotten, in denen sie tausendprozentig nie mehr reinpassen wird.
Sie meint: „Die sind so wunderschön, das kriegt man hier nirgendwo und auch wenn ichs nicht mehr tragen kann, dann solln sie´s mir im Sarg drauflegen.“

Upper Moments zählen

Dann und wann überdenke ich meine Einstellung zum Styling und komm zu dem Schluss: Augen zu und durch!
Auch wenn Gewicht und Gsicht passen, die Figur spielt nimma mit. Also nicht mit „Oberflächlichkeiten“ aufgehen, sondern auf die „Inneren Werte“ achten.
Das sind in unserem Alter der Blutdruck und die Leber.
„Selbst Kleider aus guten Perioden des Lebens sollten nicht verwahrt werden,
denn man soll nicht in altes Glück zurückkriechen.
Es ist Kraftvergeudung, alte Kleider zu tragen, sich mit seinen eigenen Leichenteilen zu bedecken.“
Prentice Mulford (1834 – 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer

„Da schmeiss i lieber alles weg, ausser, das was ich gestern kauft hab“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.