Ist es das, was ich wollte?

Viel über Leben, Liebe, Schönheit und Karriere gelesen, nach Bestätigung gesucht, etwas, das mir sagt: Du bist OK, so wie du bist. Manches glich nicht annähernd meinem Leben: Zu brutal, zu banal oder schlichtweg zu unglaublich. Ratgeber, Beziehungs und Karrierebooster, Frauenzeitschriften verschlungen, verglichen, probiert und manchmal resigniert. Ich lese immer noch und mein Bücherregal ist voll von:
so ist es richtig – so wird man glücklich und – keine Angst vor Fehler“ über mentale Stärken, brauchbaren Reportagen und Tips. Artikel über „Sein, wie man ist und warum“

Straßenschild in Attersee

Freude haben und erkennen

Aufhören mit Vergleich, hundertmal geschrieben und gehört. Ich hab keine Angst vor Fehler und mein Herz verschafft sich oft über meine Lippen mehr Platz. Wenn mich also jemand fragt, was ich im Leben wollte, dann antworte ich grad so, wie ich mich fühle. Auch die Liebe ist ein seltsames Spiel. Ich liebe meine Kinder, trotzdem sind sie mir manchmal auf den Wecker gegangen. Ich war eine Mutter, die nicht wegen jedem Scheiß vorm Lehrer stand oder sich in Streitereien mischte. Schein und Sein, sind immer noch zwei paar Schuh. Was Männer betrifft, schwebt über deren Köpfen ein imaginäres Schild mit der Aufschrift: „Derisnixfiadi“

Nur net owischaun

Wenn ich damals an Scheidung dachte,

kam Kopfkino: Verhungern, verwahrlosen und gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Eine Freundin meinte bezüglich meiner Existenzängste: „Du glaubst gar nicht, mit wie wenig Geld man auskommen kann.“ Aus eigener Erfahrung, denn grad mit dem Studium fertig und hochschwanger, hat sie sich von ihrem Freund getrennt. Laut Statistik haben Paare Angst vorm „Scheidungsvirus“, soll er doch so ansteckend sein, wie eine „Schwangerschaft“. Seit Jahren bin ich nun geschieden und hab weniger Geld zur Verfügung.

Jeder auf seine Art

Mehr Entspanntheit und Zufriedenheit

Keine täglichen Feindseligkeiten mehr, mit Tauziehen ums Recht oder Kontrolle. Dafür hab ich gern auf einen Tausender mehr verzichtet, denn der wahre Luxus im Leben für mich ist, die sein zu können, die ich bin.
Ob mein „küchenpsychologisches Geschreibsel“ anderen oder doch nur mir weiterhilft, weiß ich nicht.
Auf alle Fälle ist es Motivation für den Hausgebrauch 🙂

Darum gilt für mich: Auch wenig bringt viel

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